Syrien, Türkei: Hama, Homs, Krak de Chevalier, Seite 8

Syrien - eine Tour nach Hama, der Stadt der Wasserräder am Orontes, Homs und ein Abstecher zum Krak de Chevalier


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Von Aleppo nach Hama

Die Straße ist gut, führt durch fruchtbares, bebautes Land; in etlichen Dörfern sehen wir wieder die Bienenkorbhäuser, die in dieser Gegend offensichtlich jedoch nur als Stallungen genutzt werden. Ab und zu stehen Beduinenzelte am Rande der Dörfer.
Nach zwei Stunden Fahrt erreichen wir Hama. Unser Hotel liegt 50 Schritte vom Busbahnhof entfernt, in unmittelbarer Nähe zum Uhrturm und zum Stadtpark, wo wir auch schon die ersten Norias, die hölzernen Wasserräder, sehen.

Die Wasserräder vom Orontes

Schwer knarrend bewegen sich die beiden Ungetüme - ihr Durchmesser mag bei 20 Metern liegen - vorwärts, schaufeln das Wasser des Flusses in die mächtigen Aquädukte.
Eine Querstraße weiter, vielleicht 150 Meter von dem zentralen Platz mit dem Park entfernt, liegt die alte Zitadelle von Hama, die wir als nächstes besteigen. Allerdings ist von der Zitadelle außer einigen Mauerresten am Eingang nichts übrig geblieben. Der Zitadellenberg dient nun als Stadtpark und Klicke auf das BildKinderspielplatz - und bietet einen Überblick über die Stadt mit ihrer Unzahl von Minaretten, die aus dem ansonsten eher eintönigen Häusermeer herausragen.
Unsere nächste Station ist der Beduinen-Souk. Der bietet aber nur wenig besonderes: Auf einem Markt unter freiem Himmel werden ausschließlich Obst und Gemüse angeboten, in einer überdachten Verkaufsstraße hängen in zwei geöffneten Läden einige Schaffelle, die übrigen Geschäfte sind geschlossen.
Schließlich spazieren wir noch einmal den Fluss, den Orontes, entlang, gelangen dabei zu drei weiteren großen Wasserrädern, von denen eines gerade rekonstruiert wird.
Fantastisch das Bild am Abend: Die Minarette der Stadt sind grün erleuchtet, und auch der Uhrturm und natürlich die Wasserräder werden angestrahlt.

Homs und das Krak de Chevalier

Eine halbstündige Busfahrt von Hama entfernt liegt Homs.
Homs selbst ist eine gesichtslose Stadt aus Klicke auf das Bildgrauen Bauten - was man von dem zentralen Busbahnhof aber nicht sagen kann. Buntbemalte Busse für alle Richtungen stehen dichtgedrängt, die meisten von ihnen schon mehr als altersschwach, und um den Busbahnhof herum hat sich ein regelrechter lärmender Basar entwickelt.
Hinter Homs ändert sich das Landschaftsbild völlig: Es gibt Wälder, Berge, auf denen Schnee liegt, wobei diese Berge aber schon zum Libanon gehören.
Bereits von weitem sieht man auf einem Hügel thronend die mächtigen Mauern des Krak de Chevalier, die wohl mächtigste Kreuzritterburg im Nahen Osten. Eine kurvenreiche Straße geht es hinauf, dann stehen wir vor den Burgwällen.
Innen geht es durch mächtige Gewölbe, in in riesige Hallen - und schließlich hat man einen fantastischen Rundblick über die Ebene.


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