Syrien, Türkei: Myra,  Seite 4

Türkei, Lykien - Ein Besuch des antiken lykischen Myra und des Basars von Demre


Anzeige

 




Das Video bei YouTube

Druckversion dieser Seite (PDF)

Anzeige




Entlang der lykischen Küste

Über Kemer fahren wir von Antalya die Straße an der lykischen Küste entlang Richtung Myra. Dieser Teil der Küstenstraße ist geprägt von kleinen Buchten, bei denen das Wasser tiefe Höhlen in den Fels gegraben hat. Überall sieht man Gewächshäuser, Apfelsinenplantagen, mitunter auch Ziegenherden.
Auf unserem Weg passieren wir Fineke, ein ehemaliges Fischerdorf, in dessen Hafen tatsächlich auch noch einige Fischerboote liegen, das sich aber ganz offensichtlich zu einem weiteren Touristenzentrum entwickelt.
Schließlich erreichen Myra, gelegen am Demre, einem weitgehend ausgetrockneten Fluss, der aber in der Antike noch schiffbar war.

Die Felsengräber

Klicke auf das BildMyras Attraktion sind die lykischen Felsengräber, in die steilen Hänge geschlagen, aussehend wie kleine Kammern mit "Türen" in gelber Farbe. Stockwerk über Stockwerk liegen diese Gräber, die obersten nur nach mühseliger Klettertour erreichbar.
Allerdings: Der Blick auf das Ensemble dieser Gräber hinterlässt einen weit stärkeren Eindruck als die Inaugenscheinnahme der einzelnen Gräber selbst. Falls es in den Innenräume Ornamente und Verzierungen gegeben haben sollte, ist davon jedenfalls nichts mehr zu sehen, die Kammern sind absolut leer.
Die Felsengräber waren Ausdruck des lykischen Glaubens an die Wiedergeburt der Seele, erklärt unsere Reiseleiterin. Dazu spiegelten sie die Hierarchie der lykischen Gesellschaft wieder: Je höher ein Verstorbener stand, desto höher wurde auch sein Grab angelegt.



Die Basilika des Nikolaus

Klicke auf das BildNächste Station unseres Myra-Besuches ist die Basilika des heiligen Nikolaus, der hier im vierten Jahrhundert als Bischof residierte. Der Basilikabau selbst ist nicht sonderlich beeindruckend, enthält aber als seinen zentralen Bestandteil den Sarkophag, in dem der Bischof ursprünglich bestattet worden sein soll. Der Sarkophag ist aus weißem Marmor, verziert mit christlichen Ornamenten. Allerdings ist eine gründliche Besichtigung kaum möglich: Ständig drängen neue Touristengruppen an die Sehenswürdigkeit.

Auf dem Markt von Demre

Nach dem Mittagessen besuchen wir noch kurz den örtlichen Markt neben der Basilika: Angeboten werden vor allem Plastikwaren aller Art, natürlich Gemüse und auch einige lebende Hühner und Ziegen.




Anzeige