Indonesien, Kleine Sundas - Lombok, Rambitan und Kuta , Seite 8

Eine Lombok-Rundfahrt zum Museumsdorf von Rambitan und dem Strand von Kuta



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Batik, Keramik und Märkte

Klicke auf das BildAuf dem Weg von Sengiggi zum Strand von Kuta:
In Sukarara besuchen wir eine Batik-Weberei. Sechs Wochen lang sitzen die Frauen für einen Sarong oder einem großen Tuch am Webstuhl. Im Alter von sieben Jahren bereits fangen sie an, die dafür nötigen Muster zu lernen. In der Erntezeit geht der Reis dann aber doch vor. Darum ist heute hier auch nur wenig Betrieb.
Unseren nächsten Stop machen wir in Penujak. Hier werden Keramiken angeboten. Die Kinder wollen Keramikpfeifen zu 1000 Rupien verkaufen, bieten dann, weil sie bei uns kein Glück haben, drei Stück zum Preis von einer an.

Museumsdorf mit 300 Einwohnern

Klicke auf das BildRambitan, unsere nächste Station, ist ein Museumsdorf mit dreihundert Einwohnern. Die Hütten sind aus Bast und Bambus, der Boden aus Lehm gestampft. Eine Hütte besteht aus jeweils zwei Räumen. Der hintere, abgeschlossene Raum, in dem sich auch die Kochnische befindet, wird von der Frau und den Töchtern bewohnt, der vordere, luftigere Raum ist für den Mann und die Söhne.
Die anderen Dörfer hier im Süden von Lombok unterscheiden sich von Rambitan lediglich dadurch, dass keine Touristenströme hindurchwandern und ab und zu auch einige Häuser aus Stein gebaut sind.
Das Leben im Museumsdorf scheint aber vom hiesigen Alltag nicht weit entfernt zu sein. Übrigens muss man auch in Rambitan vorher fragen, ob die Menschen sich wirklich fotografieren lassen wollen. Alle Bewohner sind jedenfalls nicht damit einverstanden, als Touristenattraktion herzuhalten.
Ein Bild von der Straße: Nackte Kinder baden in den Kanälen oder Tümpeln, Wasserbüffel suhlen sich im Schlamm.

Grüne Hügel, weißer Strand

Klicke auf das BildSchließlich erreichen wir den Strand von Kuta. Grüne Hügel erheben sich über dem weißen Strand, das Wasser ist klar und blau, misst bestimmt über 30 Grad.
Allerdings: So einsam kann kein Strand sein, dass es nicht auch bettelnde Kinder gibt. Erst wollen sie Kokosnüsse, Ananas oder sonst irgend etwas für 1000 Rupien verkaufen, begnügen sich dann aber doch auch mit hundert geschenkten Rupien.



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