Indonesien, Kleine Sundas - Lombok , Sengiggi, Seite 7

Von Lembar nach Sengiggi, dem touristischen Zentrum von Lombok



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Zeit der Reisernte

Klicke auf das BildMit der frühen Fähre von Bali kommend erreichen wir gegen 11 Uhr Lembar, den Hafen von Lombok, gelegen in einer fast ganz umschlossenen und damit hervorragend geschützten Bucht.
Unser örtlicher Reiseleiter heißt Dan, ist ein 23jähriger Jurastudenten, der nun in den Ferien bei "Bali-Vacanza" jobbt.
Wir fahren eine gut ausgebaute Straße nach Norden. Es ist die Zeit der Reisernte, und auf der Straße liegen überall Tücher ausgebreitet mit Reis, der nun in der Sonne trocknet.
Wir kommen durch die Inselhauptstadt Mataram, einer Stadt mit weiß getünchten Häusern, die einen arabischen Eindruck hinterlassen
Hinter Mataram passieren wir einen chinesischen Friedhof.
"Auf Lombok sieht man auch Bali. Aber auf Bali sieht man nicht Lombok," sagt Dan. Damit meint er wohl, dass das überwiegend islamische Lombok viel multikultureller als das fast ausschließlich hinduistische Bali ist.

Tempel am Strand

Unser Hotel liegt in Senggigi, hundert Meter vom Strand entfernt. Der weiße Sandstrand zieht sich über Kilometer hin.
Klicke auf das BildEin erster Schnorchelausflug zeigt: Selbst hier in unmittelbarer Nähe der Strandhotels sind noch die Ausläufer der Korallenbänke zu sehen.
Am Strand entlang wandern wir die zwei Kilometer zum Tempel von Bolong. Einige Fischer gehen jetzt am Nachmittag ihrer Arbeit vom Strand aus nach. Ein Ho1zfisch wird ins Wasser gelassen - und wenn der Mann Glück hat, beißen die Fische in die an dem Holzstück befestigten Köder.
Ein Hinweisschild am Seetempel von Batu Bolong: "Wer den Felsen beschreibt, ver1etzt uns." Offensichtlich hat man hier bereits Erfahrungen mit spray-wütigen Reisenden gemacht.
Trotz Touristen: Ein etwa 50 Jahre alter Einheimischer erinnert uns daran, wo wir uns befinden. Höflich, aber bestimmt, fordert er uns auf, Platz zu machen: "Sorry, I want to pray."
In einem Strandcafé erzählt uns der Kellner Keko Rama - er ist 22; sein Vater stammt aus Bali, wofür ihn die anderen als Zugereisten necken - die Legende von Kuta Beach im Süden Lomboks: Ein wunderbarer Prinz, umworben von drei Prinzessinnen, konnte sich nicht entscheiden - und verwandelte sich deshalb in einen Fischschwarm.



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