Dominikanische Republik - Santo Domingo, Seite 6

Ein Streifzug durch Santo Domingo, der ältesten von Europäern gegründeten Stadt auf amerikanischem Boden



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Auf dem Markt und in der Kathedrale

Klicke auf das BildIm Zentrum von Santo Domingo: die alte Kathedrale und der Markt: Der besteht aus einem überdachten Gebäude voller Gassen und Gässchen, die meisten Läden mit Holzfiguren, Lederwaren, Kassetten gefüllt - ein Markt vor allem für die Touristen. Ein Großteil der Geschäfte gibt sich als "Galerie": Die knallbunten Gemälde der naiven Einheimischen-Malerei sind hier zu Hunderten gestapelt, bedecken jeden Zentimeter der zur Verfügung stehenden Wände.
An der Kathedrale kann man sich dann schon eher vorstellen, in der ältesten von Europäern in Amerika gegründeten Stadt zu sein. Das Gebäude ist zwar wuchtig, macht aber im Vergleich zu anderen, europäischen Kathedralen des früher 16. Jahrhunderts einen eher bescheidenen Eindruck. In der Kathedrale selbst fehlen, abgesehen vom Altarraum, die sonst üblichen Ornamente. Die Kreuzbögen unter der gewölbten Decke sind fast der einzige Schmuck.




Rund um den Hafen

Klicke auf das BildKlicke auf das BildVon der Kathedrale aus geht es in Richtung Hafen. Der koloniale Teil von Santo Domingo ist geprägt von den wehrhaften Feldsteinmauern seiner ersten Häuser: Streng und abweisend - so der Eindruck, den sie beim Besucher hinterlassen.
Eine winzige Kapelle, daneben einige alte Kanonen und eine fast intakte Stadtmauer, kennzeichnen die Hafengegend. Immerhin war Santo Domingo regelmäßiges Angriffsziel der Piraten.
Letzte Station unseres Altstadtbummels ist an den Ruinen des alten Hospitals, heute das Zentrum der Tauben.

Von der „Faro el Colon“ zu den „Drei Augen“

Klicke auf das BildMit dem Taxi geht es zur "Faro el Colon", einen Betonprotzwerk, errichtet zum 500. Jahrestag der Entdeckung Amerikas. In seiner Gigantonomie erinnert es an einen altägyptischen Tempel, aber immerhin hat man hier einen unvergleichbaren Rundblick über die Stadt.
Danach unternehmen wir einen Abstecher ins Aquarium, beliebtes Ausflugsziel vor allem der Kinder, die zu Hunderten lärmend um die Bassins herumschwärmen. Am beeindruckendsten: Muränen, bei denen der Kopf die Dicke eines menschlichen Oberkörpers erreicht.
Unsere letzte Station sind die "Drei Augen", ein Höhlensystem außerhalb von Santo Domingo. Über eine Steintreppe geht es hinab in die "Unterwelt", wo drei mächtige Korallengrotten warten. In der zweiten dieser Grotten besteigen wir ein Floß, fahren ans andere "Ufer", wo sich ein versteckter Tümpel befindet, der wie von einem Dschungel umgeben erscheint.



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