Dominikanische Republik - Puerto Plata und Sosua, Seite 2

Puerto Plata und Sosua, zwei Ferienzentren an der Nordküste der Dominkanischen Republik



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Vom Parque Central zum Bernstein-Museum

Der "Parque Central" im Zentrum von Puertp Plata ist mehr ein reizvoller Platz mit einem Pavillon in der Mitte als ein Park. Gleich gegenüber vom "Parque Central" liegt die mächtige weiße Iglesia San Felipe, deren drei Türme die ganze Stadt überragen und die während eines Stadtbummels durch Puerto Plata immer wieder als Orientierung dienen.
Denn außer dieser einen Kirche scheint Puerto Plata lediglich aus allerdings sauberen und ordentlichen ein- bis zweistöckigen Holzhäusern zu bestehen, deren bevorzugte Farben blau und grün sind.
Hundert bis 200 Meter vom Parque Central entfernt ist das Bernsteinmuseum, das "Amber National", untergebracht in einer eleganten Villa mit Dachterrasse – wobei sich das eigentliche Museum auf drei Räume im oberen Stockwerk beschränkt.
Herausragend die Exponate: Am Eingang befindet sich gleich ein Bernsteinstück, größer als zwei Männerfäuste, das größte Stück, das jemals im karibischen Raum gefunden wurde. Dazu gibt es Bernsteinstücke in allen Farbschattierungen von gelb bis schwarz, mit Einsprengseln, die von Wurzeln, Blüten oder über 50 Millionen Jahre alten Insekten stammen. Der Stolz der Sammlung ist ein Bernsteinstück mit einem komplett erhaltenen eingeschlossenen Mini-Salamander, ebenfalls gut 50 Millionen Jahre alt.

Zum Strand und auf die Festung

Klicke auf das BildVom Bernsteinmuseum aus halten wir auf den Malecon, die Strandpromenade zu, die sich allerdings ziemlich eintönig darstellt. Zudem dient der Strand hier auch noch als Müllabladeplatz.
Schließlich erreichen wir am Ende des Malecon die Festung San Felipe, die alte Trutzburg gegen die Piratenüberfälle. In dem Museum sind verrostete Musketenläufe ausgestellt, auf der Plattform stehen noch einige alte Kanonen. Von den Zinnen aus gibt es aber einen guten Überblick über die Bucht.



Ein Besuch in Sosua

Klicke auf das BildPuerto Platas Nachbarort ist Sosua. Der Ort zerfällt in zwei Teile: Den Hotel-Teil und den Einheimischen-Teil. Verbunden sind diese beiden Ortsteile durch die Strandpromenade. Kommt man von der östlichen, also der Hotelseite, beginnt diese Strandpromenade mit einer "Gemäldegalerie aus wohl einigen tausend an die Mauer gelehnten Bildern.
Der Strand ist hier eher schmal, und in seinem oberen Teil drängt sich Bar an Bar, Souvenirshop an Souvenirshop. Viele Bars tragen gleich deutsche Namen, die Speisekarten sind oft auf deutsch - einen größeren Touristenrummel kann es wohl selbst auf Mallorca kaum geben.
Sosuas "Altstadt" besteht aus einigen verwinkelten Straßen, einstöckigen Holz- und Steinbauten. Der Ort selbst bietet nichts besonderes. Auch die Kirche, immerhin der größte Bau, wirkt völlig schmucklos.
Sosuas Neustadt, heute der Hotelbereich, geht zwar auf eine Gründung deutscher Juden zurück, aber das einzige Überbleibsel davon ist die Synagoge, ein bescheidener Holzbau, der nur durch den Davidstern an der Eingangstür auf sich aufmerksam macht.
Allerdings befindet sich keine hundert Meter von der Synagoge entfernt ein Aussichtspunkt, der den Rundblick über die gesamt Bucht von Sosua gestattet: eine weitläufige Bucht mit Sandstrand, eingeschlossen von den steil aus dem Meer emporragenden Korallenfelsen.


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