Kenia: Malindi, Seite 1

Malindi - vom portugiesischen Handelsstützpunkt zum Ferienzentrum an Kenias Nordküste


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Touristenzentrum mit vielen Gesichtern

Malindi ist eine Provinz-Touristen-Stadt mit vielen Gesichtern, mit einem weiten Strand und zahlreichen Strandhotels, mit Restaurants und Bars in deren Nähe, einigen alten Kolonialbauten, zum Beispiel einem vielleicht portugiesischen Handelskontor– und einer ganzen Reihe von Märkten.

Von der Moschee zu den Marktplätzen

Von den Strandhotels aus über den "Park" vorbei an einigen besseren Geschäften geht es zu einer Ansammlung von Bretterbuden - dem Touristenmarkt. Ein Geschäft führt neben Ebenholzschnitzereien vor allem Specksteinarbeiten, darunter einige hübsche Schachspiele, im Nachbarladen gibt es sogar Backgammon-Spiele aus Speckstein in seinem Laden.
Klicke auf das BildGegenüber dem "Touristenmarkt" liegt die Moschee - den Ruf des Muezzim hört man bis in die Hotels - mit zwei riesigen Findlingen Klicke auf das Bildauf ihrem Vorplatz. Zur Moschee gehört auch noch ein Friedhof, bei dem Ziegen auf den Gräbern grasen.
Neben der Moschee befindet sich schließlich der Gemüsemarkt. Der Markt ist klein, aber reichhaltig: Bananen, Mangos, Ananas, das übliche, aber schön übersichtlich. In Nachbarschaft zu den Gemüseständen haben sich die Fischhändler mit ihrem getrockneten Fisch angesiedelt.
In einer naheliegenden Schnitzmanufaktur fertigen etwa 20 bis 30 Männer mit Messer und die ganzen Figuren, die dann auf dem Touristenmarkt verkauft werden.
Der Textilmarkt unterdessen vermittelt ein bedrückendes Bild: Angeboten wird ausschließlich Ramsch aus den europäischen Rot-Kreuz-Sammlungen, selbst Büstenhalter mit Grauschleier. Für die Wirtschaft in der Dritten Welt richten diese Sammlungen offensichtlich mehr Unheil an, als sie echten Bedürftigen nutzen


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