Ägypten, Makadiybay: Mahmya, Seite 5

Ägypten, Makadibay: Mahmya - Hurghadas Ausflugsinsel unter Naturschutz



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Von Hurghadas Marina nach Mahmya

Klicke auf das BildVon Hurghadas Marina aus fahren wir mit einem der Ausflugsboote an mehreren Inseln vorbei nach Mahmya, dem Ziel unseres Tagesausfluges.
Vom Wasser aus gesehen erscheint Hurghada richtig zerfasert, abseits seines Zentrums bestehend aus über dem oft steilen Küste gebauten Siedlungseinheiten, möglicherweise mit Ferienhäusern und Ferienwohnungen, aber dennoch ohne direkten Zugang zum Wasser, ohne direkte Verbindung zur benachbarten Siedlung.




Ein Naturschutzgebiet als Ausflugsziel

Klicke auf das BildMahmya, rund 18 Quadratkilometer groß, soll zwar unter Naturschutz stehen – doch diesen Begriff darf man hier wahrscheinlich nicht all zu eng sehen. Tatsächlich stehen auf den Hügeln dieser beliebten Ausflugsinsel die Restaurants für die rund 400 Gäste, die pro Tag das fast gänzlich pflanzenlose Eiland betreten dürfen, doch auch, ob diese Limitierung eingehalten wird, scheint mir eher zweifelhaft.
Aber immerhin: Einen so feinen Sandstrand wie hier findet man auf dem Festland kaum – und auf den Bau einer größeren Hafenanlage hat man ebenfalls verzichtet. Die Gäste müssen vor der Insel in kleine, offene Boote umsteigen, werden dann von denen auf die Insel gebracht.
Klicke auf das BildDie eigentliche Sehenswürdigkeit von Mahmya liegt, abgesehen vom weißen Strand, etwas von der Insel entfernt, ein Riff für Schnorchler, dessen Besuch Teil wohl jeden Mahmya-Ausfluges ist.
Und obwohl dieses Riff nun regelmäßig angefahren wird, manche Schnorchler offensichtlich auch gar nicht anders können, als sich auf die Korallen zu stellen, beobachten wir in einem „Talkessel“ innerhalb dieses Riffs Szenen, wie man sie selbst beim Tauchen eher selten zu sehen bekommt.
Auf dem Boden liegen die Reste eines toten Soldatenfischs, der nun Falter, Schnapper und andere zum „großen Fressen“ einlädt. Vor allem zwei Drückerfische machen sich an dem Kadaver immer wieder zu schaffen, allerdings abwechselnd, weil sich die beiden beim Fressen offenkundig aus dem Wege gehen, eine direkte Konfrontation um den Futterplatz vermeiden wollen.
Und dann windet sich noch eine wohl eineinhalb Meter lange, dicke Muräne aus der Riffwand, schwimmt ein Stück Weg auf uns zu, dreht dann aber doch wieder bei. Offensichtlich ist das Tier auf Futtersuche, wird dabei aber gerade nicht fündig. Zwar begegnet die Muräne einem Feuerfisch, die beiden schauen sich auch, nur wenige Zentimeter voneinander entfernt, direkt in die Augen – aber dann gibt die Muräne klein bei, verschwindet wieder in ihrem Versteck in der Riffwand.
Gegen 16.30 Uhr müssen alle Gäste Mahmya verlassen, geht es mit den Booten wieder zurück nach Hurghada – wobei wir den Sonnenuntergang noch auf der Überfahrt erleben.


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