Ägypten, Makadiybay: Rund um die Makadibay, Seite 2

Ägypten, Makadibay: An den Riffen rund um die Makadibay, zwischen Hurghada und Safaga



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Korallengarten am Southexpress

Der als „Southexpress“ bezeichnete Tauchplatz liegt rund 20 Bootsminuten von der Tauchbasis entfernt am südlichen Ende der Makadi-Bucht, und mitunter, so verspricht es jedenfalls die Tauchplatzbeschreibung in der Basis, soll es hier auch Riffhaie geben und auch Schildkröten. Außerdem, so die Beschreibung, sei es auch wegen der Strömungsverhältnisse ein doch etwas schwierigerer Tauchplatz, weswegen man hier keine Tauchanfänger mitnehmen könne.
Klicke auf das BildWir starten um neun Uhr vormittags, und für die Haie ist es wohl schon zu spät. Schildkröten werden wir hier ebenfalls nicht begegnen, und von einer stärkeren Strömung kann auch nicht die Rede sein.
Der „Southexpress“ präsentiert sich uns als ein friedlich anmutender Korallengarten, bestehend vor allem aus Hartkorallen, ab und an einer großen grünlichen Kopfkoralle.
In diesem durchaus farbenprächtigen Korallengarten, dessen einziger „Schwierigkeitsgrad“ darin besteht, mitunter in einer Tiefe von bis zu 28 Metern zu liegen, begegnen wir nun Papageien- Drücker, Doktoren- und Kaiserfischen, an den Anemonen dann auch ganzen Schwärmen der kleinen schwarz-weißen Anemonenfische.

Gota Abu Makadi

In knapp zehn Metern Tiefe liegt dieser Tauchplatz am „Ausgang“ der Makadi-Bucht, ein bestehend aus einem „zerfransten“ Hauptriff mit einigen kleinen Nebenriffen, alles umgeben von einem regelrechten Korallengarten. In dem tummeln sich zahlreiche Clownsfische, viele Papageien- und Doktorfische, die volle Farbenpracht der Fischwelt des Roten Meeres. Gegen Ende des Tauchganges – mit einer gut gefüllten Flasche kann man hier etwas über eine Stunde unter Wasser bleiben - entdecken wir in einer Höhle des Riffs noch einen großen Igelfisch, der allerdings, als wir uns nähern, noch tiefer in seinem Versteck verschwindet.

Ein Blaupunktrochen bei Torfa Abu Makadi

Als ein lang gezogener, zusammenhängender Korallenblock, ab und an kurz unterbrochen, dann übergehend in eine „sanfte Hügellandschaft“, umgeben von einem Korallengarten: So liegt das Torfa Abu Klicke auf das BildMakadi mit einer maximalen Tiefe von knapp 20 Metern vor der Makadibucht.
Über uns, knapp unterhalb der Wasseroberfläche, ziehen einige große Makrelen vorbei, in einiger Entfernung schwimmt ein großer Kugelfisch.
Als hätte er sich festgesaugt klammert sich ein Oktopus an „seine“ Koralle, macht sich dann aber doch noch davon. Kurz darauf begegnen wir zwei Blaupunktrochen, einem großen und einem etwas kleineren Exemplar, dazu einigen Bullenkopfpapageifischen.


Rochen und Muränen bei Abu Haschisch

Rund 20 Bootsminuten nördlich von Makadi, schon Richtung Hurghada, vor einer sandigen Insel, liegen die Korallenriffe von Abu Haschisch. Vom Boot aus gesehen scheinen die Korallenbänke fast bis an die Wasseroberfläche zu reichen. Zumindest aber kann man die Konturen der Bänke am grünlichen Schimmer des Wassers genau erkennen.
Klicke auf das BildSieben Meter geht es vom Ankerplatz unseres Bootes in die Tiefe, wo uns gleich nach dem Abtauchen, am Eingang eines kurzen Kanals, der auf die andere Seite des Riffes führt, ein Schwarm Trompetenfische begrüßt. Auf dem Plateau zwischen Riff und Dropoff treffen wir auf einen kleinen Oktopus, der aber keinen gesteigerten Wert auf übermäßige Nähe zu Tauchern legt und ziemlich schnell entschwindet.
Von der riesigen Muräne, die ihren Kopf aus einem Korallenblock herausstreckt, kann man das nicht sagen. Zwar sieht man von dem Tier nur den gewaltigen Kopf, der fast die Ausmaße eines menschlichen Oberkörpers zu haben scheint, aber das reicht schon aus, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wenn es ein Ungeheuer von Loch Ness geben sollte, müsste es wohl so ähnlich ausschauen!
Dazu begegnen wir noch einem Blaupunktrochen, der sich auf dem sandigen Boden ausruht – und natürlich Falter- und Papageienfischen und Doktoren, also der ganzen bunten Vielfalt des Roten Meeres.

Gamul Soraya – Heimat der Schnapper und Doktorfische

Südlich von Safaga liegt der Tauchplatz Gamul Soraya, bestehend aus zwei Korallenblöcken in der Nähe des Hauptriffs, wobei einer dieser Korallenblöcke wie ein Vulkankrater geformt ist, ein Vulkankrater, in dem sich vor allem die kleinen Fische aufhalten. Darum herum liegt dann ein langsam abfallender Korallengarten, die Heimat von Schnappern, Doktorfischen, Faltern und auch einigen wenigen Drückern. Und nicht zuletzt machen die vielen, in die Korallen gewachsenen Riesenmuscheln in allen möglichen Farbschattierungen Gamul Soraya zu einem doch recht ansehnlichen Tauchplatz mit einer Tiefe von 19 Metern, der aber, zumindest bei unserem Besuch, nichts wirklich Spektakuläres bietet.

Flötenfische bei Tobir Hamra

Das in der Nähe gelegene Riff Tobir Hamra, bei dem es ebenfalls rund 20 Meter in die Tiefe geht, ist da schon ein klein wenig aufregender. Von oben sieht man ein großes, zusammenhängendes Riff, das von einigen Kanälen durchzogen ist, und unten erwartet uns dann unter anderem ein Blaupunktrochen, während über unseren Köpfen, fast an der Wasseroberfläche, riesige Makrelen vorüber ziehen. Dazu gibt es natürlich wieder Doktoren und Schnapper, auch einen Clownsfisch – und zum Abschluss noch einen Schwarm Flötenfische.


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