Spanien, Kanararen, Gran Canaria - Arinaga und El Cobron,  Seite 2

Tauchen vor Gran Canaria - die Tauchplätze von  Arinaga und El Cobron


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Arinaga - Industriestadt mit Stadtstrand

Arinaga ist eine kleine Stadt an der Küste im Südosten von Gran Canaria, 20 Autominuten von San Agustin entfernt, vom Tourismus fast unberührt. Im Ort sieht man keine Hotels, kaum Restaurants, aber einige Fabrikanlagen außerhalb.
Der „Stadtstrand“ liegt neben einem Parkplatz, kein richtiger Strand, sondern scharfkantiger Fels, über den man ins Wasser geht. Ein bequemer Einstieg zum Tauchspot sieht anders aus.


Risco Verde

Bis in knapp acht Meter Tiefe geht es bei diesem Tauchplatz mit dem Namen Risco Verde, einem Tauchplatz der Steine und Felsformationen, auf denen die Schwämme wachsen. Aber es gibt durchaus größere Fischschwärme, die sich in der leichten Strömung tummeln, wir sehen blaue Riffbarsche, Papageien- und Kugelfische, schließlich auch einen halb im Sand vergrabenen Butt.


Das Naturschutzgebiet von El Cabron

Etwas außerhalb von Arinaga liegt ein Naturschutzgebiet, eine kahle Vulkanlandschaft an der Küste. Einige Jahrzehnte zuvor ist hier zwar noch ein einsames Haus errichtet worden, nun darf nicht einmal mehr ein Steg ins Wasser gelegt werden. Das macht El Cabron zu einem durchaus anspruchsvollen Tauchplatz, zumindest, was den Einstieg ins Wasser betrifft, ein am Vormittag durch die raue See auch noch erschwerter Einstieg.


Tauchplatz mit Höhlen

Wir klettern über scharfen und glitschigen Fels zu dem Punkt, von dem aus wir gegen die Brandung springen, dann zum „Loch“ schwimmen, einer zwei bis drei Meter breiten Vertiefung im felsigen Grund, dort dann abtauchen. Bis in 22 Meter Tiefe führt uns dieser Tauchgang vorbei entlang der Felskanten. Es gibt neben den Riffbarschen und Papageienfische hier immer wieder auch Trompetenfische, die eine erstaunliche Größe erreichen. Auf der Riffkante schwimmen zwei große Zackenbarsche – und schließlich entdecken wir, wenn auch in einiger Entfernung, einen Rochen, dann noch eine Muräne.
Der zweite Tauchgang führt uns in einen anderen Teil von El Cabron. Wieder geht es über glitschige Steine ins Meer, das diesmal aber glücklicherweise etwas ruhiger ist. Wir tauchen in zehn Metern Tiefe für einige Minuten über das Riff, gehen dann die steile Riffkante hinunter auf eine Tiefe von 23 Metern. Die bräunliche Felskante ist zerfurcht durch Höhlen und Einbuchtungen.
Davor tummeln sich die Fischschwärme, Barsche, und wieder Trompetenfische. Ein Trompetenfisch schwimmt in der Mitte eines Fischschwarms, so, als sei er auf der Jagd und wolle sich inmitten der anderen Fische tarnen

Trompetenfische und ein Oktopus

Nicht weit von diesen beiden Tauchplätzen entfernt liegt La Punta de las Mangas, eine 20 Meter tief gelegene Unterwasser-Felslandschaft mit Höhlen und Schluchten, erreichbar über einen schwierigen Einstieg über die glitschigen Klippen voller scharfer Kanten. Auch hier haben wir wieder Trompetenfische, aber auch einen Rochen, einen im Sand eingegrabenen Butt. Auf der Riffkante schwimmt ein großer Barsch, in Nachbarschaft zu größeren Fischschwärmen. Gegen Ende des Tauchganges begegnen wir noch einem Sepir, entdecken dazu einen gut getarnten Steinfisch.
Bei unserem zweiten Tauchgang tauchen wir in Richtung des Cabron-Strandes, über einen sandigen Boden, vorbei an Felsbrocken. Zwischen den Fischschwärmen bekommen wir einben einsamen Oktopus zu Gesicht.

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