Ein Tagesausflug mit dem Zug an die Bucht von Estoril, zu Lissabons Badeorten Cascais und Estoril

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Cascais und Estoril - die Badeorte von Lissabon

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Lissabon, Cascais, Estoril, Sintra - Städte-Trip nach Portugal: die Index-Seite dieses Berichtes


Rund um den Rossio



Alfama, Belém, Expo-Viertel


Cais do Sodré und Cacilhas



Sintra

 

Ein Tagesausflug mit dem Zug an die Bucht von Estoril, zu Lissabons Badeorten Cascais und Estoril


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Cascais - vom Fischerstädtchen zum Touristenort

Vom Bahnhof an den Cais do Sodré gehen die Züge  von Lissabon zu den Badeorten Cascais und Estoril. Etwas mehr als 20 Minuten ist der Zug unterwegs, fährt die ganze Zeit über die Küste entlang, vorbei am Turm von Belém, dem Wehrturm aus der Zeit, als Portugal Europas führende Seefahrernation war, vorbei an Lissabons Villenvororten.

 

In Cascais ist Endstation. Der Bahnhof liegt nur wenige Schritte von der Fußgängerzone, der Altstadt des Ortes entfernt. Früher mag Cascais ein – vermutlich sogar relativ wohlhabendes – Fischerstädtchen gewesen sein, heute dient alles dem Tourismus bzw. den aus Lissabon kommenden Badegästen: Kaum ein Haus der Altstadt, in dem nicht ein Restaurant oder ein Café, wenigstens aber ein Andenkenladen untergebracht ist. Trotzdem hat sich Cascais Altstadt so gut es geht sein historisches Bild bewahrt. Viele Gebäude tragen an der Fassade noch die typischen Kacheln als Wandzierde, das Straßenpflaster ist mit dem gleichen Wellenmuster versehen wie auch der Rossio in Lissabon.

 

Kleinstädtischer Bürgerstolz

 

Am Rand der Altstadt, in der Nähe von Hafen und Strand, strahlt der Rathausplatz kleinstädtischen Bürgerstolz aus.  Es ist natürlich kein großes Rathaus, das sich die Einwohner der Stadt gönnten, aber erkennbar der Ort der Entscheidungen, zweistöckig, im zweiten Stock mit drei Balkonen, von denen aus die Stadtoberen sich dem Volk gezeigt haben dürften, dazu einem Turmaufbau mit Rathausuhr und zwei Glocken. Am Rand des Rathausplatzes steht allerdings ein noch etwas repräsentatives Gebäude, ein langgezogener Bau mit kunstvollen blauen Kacheln, die Motive der Bibel und der Heiligengeschichten zeigen.

 

Vom Strand von Cascais sieht man auf den Hafen, auf die nach oder von Lissabon aus fahrenden oder auf ihre Weiterfahrt wartenden größeren Schiffe. Es ist ein nicht all zu langer, von Felsen umrahmter Sandstrand – der nun aber voller Besucher ist.

 

Oberhalb des Strandes befindet sich eine Außenstelle des portugiesischen Marineministeriums, untergebracht in einem festungsartigen Bau am Beginn einer kleinen Gasse kleiner Häuser, vielleicht ehemaligen Fischerhäusern, nun hübsch restauriert mit blühenden Blumenschmuck vor den Anwesen. Von dieser erhöht liegenden Gasse aus hat man den besten Blick auf die Bucht von Estoril. Von hier erscheinen Cascais, Estoril und auch die anderen benachbarten Orte wie eine zusammengewachsene Stadt, die Ausuferungen von Lissabon, hier aber mit quirrligem Strandleben, Wassersportlern, Bootsverkehr.

 

Estoril - An Europas größtem Spielcasino

 

Mit der Bahn fahren wir nun einige Stationen zurück nach Estoril. Von einem historischen Zentrum wie in Cascais ist hier rund um den Bahnhof nichts zu sehen, nur eine breite Durchfahrtstraße. Dabei liegt das Zentrum des Ortes genau gegenüber dem Bahnhof, nämlich das Spielcasino. Das soll angeblich das größte Europas sein, auch, wenn der moderne Bau einen unspektakulären Eindruck macht, sich als einfacher Zweckbau präsentiert. Immerhin liegt er aber umgeben von einem größeren Park, der nun am frühen Nachmittag aber auch keine Spaziergänger anlockt. Auch die Straßen sind menschenleer.

 

Estorils Leben spielt sich zu dieser Zeit ausschließlich am Strand ab. Der ist auch um einiges länger als der von Cascais, und die Strandpromenade erweist sich als die eigentliche Hauptstraße des Ortes, zugänglich natürlich nur für Fußgänger. Oberhalb der Strandpromenade liegt eine uralte graue Festung, nun eine Discothek. Endpunkt der Promenade: Eine kleine Bucht mit einem winzigen Sandstrand unterhalb einer Appartementanlage.

 

Wer gut zu Fuß ist, hätte die rund sieben Kilometer von Cascais aus bis hierher auch laufen können. Wir setzen uns allerdings wieder in die Bahn – und fahren zurück nach Lissabon.

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