Hop-on-Hop-off Tour durch Lissabon - mit der Grayline in die Alfama, zum Turm von Belém und ins Viertel der Weltausstellung

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Mit dem Bus durch Lissabon - zur Alfama, nach Belém und ins Expo-Viertel

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Die anderen Stationen dieser Lissabon-Reise


Lissabon, Cascais, Estoril, Sintra - Städte-Trip nach Portugal: die Index-Seite dieses Berichtes


Rund um den Rossio



Cais do Sodré und Cacilhas


Cascais und Estoril  


Sintra

 

Hop-on-Hop-off Tour durch Lissabon - mit der Grayline in die Alfama, zum Turm von Belém und ins Viertel der Weltausstellung


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Vom Rossio zur Alfama

Alle Wege - zumindest: fast alle Wege - durch Lissabon verlaufen über den Rossio. Hier beginnen auch unsere Hop-on-Hop-off-Bustouren mit der Grayline gekauft – als erstes auf der „Castle Line“. Vom Rossio aus geht die vorbei an Kirchen und Brunnen aus dem 13. Jahrhundert sowie weiteren mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten nach Alfama. Der Bus hält an der Straßenbahn-Station an der Rua Norberto de Aravjo, der Station am Museum der Schönen Künste, am „Einstieg“ zur Alfama. Vom Platz aus sieht man über das Gewirr von Gassen und Gässchen, über die roten Dächer dieses ältesten Stadtteils von Lissabon, eine schmale Treppe führt hinunter in das bis an den Tejo reichende Viertel.

Dass es in den Gassen der Alfama keine Autos gibt, versteht sich fast von selbst. Aber auch Mofas oder gar Fahrräder sieht man in diesem Labyrinth nicht. Schließlich geht es hier nicht nur ständig herauf und herunter, hier muss man auch ständig Treppen steigen. Doch diese wahrhaft mittelalterlichen Gassen sind mit Girlanden geschmückt – und an einer Stelle entdecken wir auch einen alten, mit einem Löwenkopf versehenen Brunnen.

Vor dem Fado-Museum setzen wir uns in ein Café, steigen dann wieder auf zur Bushaltestelle. Die Linie führt nun vorbei an den grauen Mauern von Lissabons erster Kathedrale, dann über die große Prachtstraße, die Avenida da Liberdade zum Parque Eduardo VII.

Vom Parque Eduardo VII nach Belém

An der Südseite dieses großen Parks, gegenüber dem Denkmal des Marqués de Pombal, ist die Station der Grayline-Busse, Startpunkt und Ziel aller Linien. Das heißt allerdings auch jedesmal: Auf den Anschluss muss man eine Weile warten.

Die nächste Route, die wir wählen, führt nach Belém. Auch hier geht es zunächst wieder über die 50 Meter breite Prachtstraße, Richtung Cais do Sodré, dann den Tejo entlang, unter die Brücke des 25. April hindurch, vorbei an den ärmeren Vierteln der Hauptstadt. Durch das historische Zentrum von Belém mit dem Präsidentenpalast und seinen Museen steuert der Bus wieder den Tejo an, die Haltestelle mit dem Turm von Belém.

Sonderlich imposant ist dieses Wahrzeichen Lissabons eigentlich nicht. Aber schließlich ist das ja auch nicht die einzige Sehenswürdigkeit an dieser Stelle des Tejo-Ufers. In der Zeit der Salazar-Diktatur kam noch das Denkmal für die gefallenen Soldaten von Portugals Kolonialtruppen und ein Armeemuseum dazu, außerdem gibt es noch die Nachbildung jenes Doppeldeckers, mit dem Anfang der 1920er die erste Überquerung des Südatlantik von Lissabon nach Rio de Janeiro gelang.

Doch natürlich kommen die Besucher wegen des Turms von Belém hierher. Vor dem Eingang zu der Befestigung hat sich die unvermeidliche Schlange von Wartenden gebildet, deren Länge die Lust auf eine Besteigung des auf einer kleinen Insel direkt am Ufer gelegenen Turms rauben kann. 

Lissabons futuristischer Osten

Wir fahren wieder zurück um Ausgangspunkt der Hop-on-Hop-Off-Busse, besteigen den Doppeldecker für unsere letzte Tour, die so genannte Oriente-Tour. Die führt in den modernen Osten Lissabons – und schließlich in das fast futuristische Viertel der Weltausstellung von 1998.

Das mutet zunächst eher nach einer langweiligen Tour durch die Neubauquartiere der portugiesischen Hauptstadt an, ein Eindruck, der aber schon bei den Twin-Towers, einer recht eindrucksvollen Demonstration moderner Wohnarchitektur, verschwindet. Weiter geht es vorbei am Zoo, schließlich. wieder in der Nähe des Tejo-Ufers, passieren wir Linie einer Seilbahn. Die gehört bereits zum Weltausstellungs-Gelände, so, wie auch das Einkaufszentrum und natürlich das Aquarium.

Am einprägsamsten von all den Expo-Bauten ist allerdings der Vasco-da-Gama-Turm, mit 45 Metern nicht gerade ein Wolkenkratzer, aber doch die Gebäude der Umgebung überragend, auffällig aber vor allem wegen seiner Form. Der Turm stellt nämlich ein Segel dar – und erinnert mit seinem Aussehen an das Burj al Arab von Dubai. Das mag zwar höher und größer sein, aber dafür wirkt das Lissabonner Gegenstück feiner und filigraner.

Der Turm markiert für unsere letzte Tour des Tages auch die Wendemarke: Nun geht es zurück zum Ausgangspunkt.

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