Pythagórió - ein Bummel durch die Stadt des Pythagoras, die antike Insel-Hauptstadt

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Pythagórió - die antike Hauptstadt von Samos

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Pythagórió - ein Bummel durch die Stadt des Pythagoras, die antike Insel-Hauptstadt von Samos

 
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Vom Fischer- zum Ausflugshafen

Ein Stadtbummel durch Pythagórió beginnt an der zum Hafen führenden Einkaufsstraße, der Haltstelle der Taxis. Die Einkaufsstraße ist voll und ganz für die Touristen gedacht, ebenso wie das Hafenareal mit seinen Restaurants. Im Hafenbecken liegen zwar auch noch etliche kleine, bunte Fischkutter – aber auch die erwecken den Eindruck, eher als Ausflugsboote für die Urlauber denn für den Fischfang genutzt zu werden.

Die „Sehenswürdigkeit“ des Hafens: das moderne Denkmal für den Namensgeber der Stadt. Der stehende Pythagoras verweist auf das über ihm schwebende Dreieck – eine Erinnerung an den wohl bekanntesten Lehrsatz des antiken Mathematikers und Philosophen.

Museum und Agora

Zurück über die Einkaufsstraße geht es nun zum Archäologischen Museum. Das schließt aber bereits um 15 Uhr  – und dann bleibt nur der Blick durch den Zaun auf das Grabungsgelände voller frei gelegter Fundamente und einiger abgebrochener Säulen. Das war der ehemalige Marktplatz der antiken Insel-Hauptstadt, die in ihrer Blütezeit immerhin rund 60.000 Einwohner gezählt haben soll – während es nun selbst in der Touristensaison kaum noch 1000 Menschen sind, die fest in der Stadt leben. Und von denen ziehen angeblich am Ende der Saison ein großer Teil auch noch aufs Festland.


Festung und Basilika

Vom Hafen aus hatten wir die Mauern einer Festung gesehen, auf die wir nun durch die Gassen zusteuern. Treppen führen auf das Gelände, zunächst zu einem Kirch- und Uhrturm, gleich neben einer größeren Kirche. Die ist umgeben von einem alten Friedhof mit einigen interessanten Gräbern. Hier liegen nicht nur Einheimische begraben, sondern auch Menschen anderer europäischer Länder, die es hierher auf die Insel verschlagen hatte.

Unterhalb des Friedhofs, zwischen Kirche und den Festungsmauern, befindet sich ein archäologisches Grabungsfeld mit freigelegten Fundamenten und Säulen. Das sollen, so heißt es jedenfalls auf den Hinweisschildern, die Reste einer Basilika aus byzantinischer Zeit sein.


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