Kerveli, ein kleines Dorf in einer Bucht an der Ostküste von Samos, Ausgangspunkt von Tauchausfahrten

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Kerveli und seine Tauchplätze an der Ostküste von Samos 

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Kerveli, ein kleines Dorf in einer Bucht an der Ostküste von Samos, Ausgangspunkt für Tauchtouren

 
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Ein Weiler mit Strand und Hafen

Kerveli liegt an einer schönen Bucht, umgeben von Bergen, ist eigentlich ein natürlicher Hafen, besteht aber nur aus wenigen Häusern an einem kurzen Kiesstrand, ist kaum mehr als ein Weiler, der auf den größeren Übersichtskarten auch gar nicht erst verzeichnet ist. Unser Hotel, das Kerveli Village, liegt etwas außerhalb dieses Ortes, direkt an der Inselstraße, ist wohl auch Kervelis größtes Anwesen. Vom Haupthaus führen Stufen hinunter zum Meer, vorbei an dem Swimmingpool und der örtlichen Tauchbasis, zur Badeplattform und einem allerdings eher bescheidenen hoteleigenen Strand.

Tauchplatz Ratos

Am Vormittag etwa gegen zehn Uhr steuern wir unseren  ersten Tauchplatz an. Der heißt Ratos, liegt an der Spitze der Bucht, die Kerveli umgibt, unterhalb eines  bewaldeten Berges. Zwei Delfine tummeln sich hier gerade im Wasser, tauchen aber ziemlich schnell wieder ab, verschwinden aus unserem Blickfeld.

Doch ganz so idyllisch geht es hier nicht mehr zu: an einer flacheren Stelle der ansonsten steilen Küste liegen die Reste von Schlauchbooten. Und der Wald, der den Hügel bedeckt, zeigt frische Brandspuren. Die Flüchtlinge, die an dieser Stelle gestrandet sind, sollen das Feuer gelegt haben, um auf sich aufmerksam zu machen. Und später beim Tauchgang selbst werden wir noch den Pass eines jungen Irakers finden, ein Personaldokument, das er entweder verloren oder wahrscheinlicher vor der Landung entsorgt hat, um sich in Europa als Syrer ausgeben zu können.

Der Tauchplatz hier reicht bis in eine Tiefe von 24 Metern, ist ein steiniger Tauchplatz mit Seegrasfeldern, zwischen denen vereinzelt Kolonien von Schwämmen, die aussehen wie kleine gelbe Trichterkorallen. Dazu gibt es, aber ebenfalls vereinzelt, Steinkorallen ähnliche in allen möglichen Farben, entdeckt man immer wieder Mulden, in denen sich Schwärme kleinerer Fische eingerichtet haben.

Ein Gruß aus der Antike? Schließlich entdecken wir auch noch zwei Amphoren – wobei eine davon zum Domizil für eine Schnecke wurde.

Tauchplatz Deep Blue

Die Bootsfahrt zum Tauchplatz mit dem Namen Deep Blue führt an einer imposanten Landschaft vorbei, an einer felsigen Küste und kleinen vorgelagerten Inseln.

Vor einer teilweise bewachsenen Felswand tauchen wir ab bis zu einer Tiefe von 25 Metern. In der Tiefe wird das Wasser allerdings deutlich kühler. Hier gibt es heute auch nur kleinere Fische zu beobachten, die manchmal allerdings auch in ganzen Schwärmen vorbeiziehen.

Interessanter ist es da schon näher an der Oberfläche, in etwa fünf Metern Tiefe, wenn man durch die Sprungschicht wieder in wärmeres Wasser gelangt ist. Hier wird die Landschaft wieder bunter, gibt es schmale Gänge und kleine Höhlen, bewachsen mit farbenprächtigen Schwämmen.

Tauchplatz Theatre

Auch der Tauchplatz Theatre ist vor einer Felswand gelegen. Die Felswand hinunter geht es auf eine Tiefe von 30 Metern -  wobei der Meeresgrund allerdings noch lange nicht erreicht ist. Wir gehen aber nicht bis auf den Grund, tauchen statt dessen die Felswand entlang, begegnen dabei immer wieder kleineren Fischen, passieren mehrere Risse in der Felswand.

Warum der Tauchplatz den Namen Theatre trägt, sehen wir dann gegen Ende des Tauchganges in einer Tiefe von ca. zwölf Metern. Hier wähnt man sich von der Felsformation her wirklich wie in einem Theater, in dem sogar Papageienfische ihre Vorstellung geben, gedeihen Kolonien von Schwämmen, gelben Trichterkorallen ähnlich, aber auch in anderen Farben vorkommend. Und schließlich entdecken wir an mehreren Stellen bunte Röhrenwürmer, die wie Blüten aufgehen, sich aber eiligst in ihre Röhre zurückziehen, wenn sich Unbekanntes nähert.

Tauchplatz Vassirema


Auch der Tauchplatz von Vassirema liegt an einer Felswand. Zunächst legen wir einen Stopp an einem Plateau in zehn bis zwölf Meter Tiefe ein, steigen dann, immer an der Wand herab auf 30 Meter. Dabei begegnen wir vielen kleinen Fischen, schließlich einem ganzen Schwarm von Barschen., entdecken dazu die Teste einer Amphore, bevor wie wieder hoch zum Plateau tauchen.

Tauchplatz Long Island

Long Island, unser letzter Tauchplatz dieser Samos-Reise, ist ein Felsen mit spärlichem Baumbewuchs und einem kleinen Haus an der Nordküste. Wir gehen auf eine Tiefe von bis zu 33 Metern, tauchen innerhalb von 45 Minuten über Seegrasfelder einmal um das ganze Eiland herum. Hier unten erwartet uns eine Felslandschaft, in der zwischen den schwarzen Steinen die Schwämme wachsen, Schwärme kleiner Fische – und schließlich die zerbrochenen Reste einer größeren Muschel.


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