Albanien: Tirana, Balkan, Ionisches Meer und Adriaküste - Shkodra, Seite 9

Albaniens Norden: die Buna, Shkodra und ein Bio-Bauernhof in Fishte



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An der Buna

Klicke auf das BildAuf einem Hügel an der Buna, der etwas weiter südlich zum Grenzfluss nach Montenegro wird, erhebt sich eine mächtige Burg. Zu deren Füßen gibt sich der Fluss als ein ganz ruhiges Gewässer, auf dem in Ufernähe die Enten schwimmen.
Unser Ziel ist Shkodra, eine verhältnismäßig moderne Stadt, zumindest keine Stadt, die mit einem antiken oder mittelalterlichen Kern aufwarten könnte.


Venezianische Kathedrale und Moschee

Klicke auf das BildUnsere erste Station ist die an einem ruhigeren Teil der Hauptstraße gelegene St.-Stephan-Kathedrale, ein in gelb gehaltener Sakralbau im venezianischen Stil, also mit einem separat stehenden Kirchturm.
Bemerkenswert im Inneren: Im vorderen Bereich, in der Nähe des Altars, hängt ein großes Bild der Mutter Theresa an der Wand, die allem Anschein nach den Rang einer Nationalheiligen genießt, zumindest nach den Bildern, die man nicht nur hier in der Kirche von ihr sieht.
Klicke auf das BildDennoch: Die völlig neu aussehende Moschee am Anfang der Fußgängerzone, der eigentlichen Altstadtstraße, ist um einiges imposanter als die Kirche.
Klicke auf das BildWenn denn in dieser Fußgängerzone die zweistöckigen Häuser tatsächlich älteren Datums sein sollten, sind sie inzwischen alle tadellos instandgesetzt: Von „alt“ ist bei all den Cafés, Restaurants und Boutiquen jedenfalls nichts zu bemerken.
Nach einem kurzen Bummel durch die Fußgängerzone geht es nach Fishte, einem Dorf mit weit auseinandergezogenen Siedlungen. Hier ist eine Biofarm Mrizi i Zanave mit ihrem Restaurant dabei, sich zu einem Zentrum des Agrotourismus zu entwickeln. Auf dem Speiseplan stehen die verschiedensten Käsesorten, Fleisch und Wurstwaren, alles aus eigener Produktion, ebenso schmackhaft wie der dazu angebotene Honig. Und auch, wenn der Tourismus in dieser Region noch nicht so entwickelt ist, erfreut sich das Restaurant doch größter Beliebtheit beim zahlungskräftigen Teil des einheimischen Publikums.


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