Albanien: Tirana, Balkan, Ionisches Meer und Adriaküste - Kruja, Seite 8

Kruja im Norden Albaniens - ein osmanischer Basar und die Burg des Skanderbeg



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Panorama mit Stadt und Burg

Klicke auf das BildDie erste Adresse für einen Besuch des nordalbanischen Kruja: das direkt an der Altstadt gelegene Hotel „Panorama“. Selten macht ein Hotel seinem Namen so sehr Ehre wie dieses „Panorama“: Von den Balkonen aus schaut man auf die unmittelbar am Hotel beginnende Basarstraße, fällt der Blick über die Dächer und das Minarett der nahe liegenden Moschee, auf den Burgbergmit der historischen Klicke auf das BildFestung des Nationalhelden Skanderbeg mit ihrem alles überragenden Wehrturm und dem Neubau des Museums.
Die Basarstraße ist nur kurz, keine fünfzig Meter lang, der kopfsteingepflasterte Fußweg mit Markisen überdacht, so dass man hier auch bei Regen einkaufen könnte – doch anderes als doch ziemlich kitschige Andenken würde man auch dann kaum finden. Krujas Basarstraße, so historisch-osmanisch sie auch ausschaut, ist ausschließlich Touristentreffpunkt, kein Markt für Einheimische.

In der Festung des Skanderbeg

Klicke auf das BildAn den Basar schließt sich die Auffahrt zur Burg an. Deren Tor ist auch zu Fuß schnell erreicht. Im Eingangsbereich der Burganlage, hinter den schützenden Mauern, steht ein dreistöckiges weißes Herrenhaus, in osmanischer Zeit von rund 25 Menschen bewohnt, nun als Ethnographisches Museum genutzt.
Die Räume im Erdgeschoss waren die Arbeitsräume. Da bekommt der Besucher etwa eine Olivenpresse zu sehen, darf auch die Rakibrennerei nicht fehlen, gibt es noch zahlreiche weitere, durch Muskelkraft betriebene landwirtschaftliche Arbeitsgeräte.
Über eine hölzerne Außentreppe und Balkon gelangt man in die oberen Etagen, in die Wohn- und Schlafräume sowie zum Hamam.
Auch wenn es ein gemeinsames Schlafzimmer für den Hausbesitzer und seine Frau gab, waren die übrigen Räume doch streng nach Geschlechtern aufgeteilt. Wertvollster Klicke auf das BildEinrichtungsgegenstand im Zimmer der Klicke auf das BildFrauen dürfte die so genannte Mitgifttruhe gewesen sein, während das Herrenzimmer, ausgestattet mit Wasserpfeife, geschmückt mit an den Wänden hängenden Waffen aller Art.
Dazu ist dieser Raum ein idealer Aussichtspunkt: Durch das lange, schmale Fenster lässt sich die gesamte Ebene unterhalb der Festung beobachten, kann man schon von weitem jeden sich nähernden Feind erkennen.

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