Albanien: Tirana, Balkan, Ionisches Meer und Adriaküste - Apollonia, Seite 3

Apollonia  - die antike Stadt der Griechen und Römer an der albanischen Küste der Adria



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Eine byzantinische Kirche im Eingangsbereich

Klicke auf das BildIn Apollonia, dem archäologischen Ausgrabungsfeld einer antiken griechischen Stadtgründung an der Adria-Küste, steht als erster Punkt der Besuch der Marienkirche auf dem Programm. Der byzantinische Bau befindet sich am Eingang des Grabungsgeländes, ist erwähnenswert eigentlich nur durch seine prädestinierte Lage – und die Ikonenwand vor dem Altar.


Vom Museum zum Grabungsfeld

Klicke auf das BildVasen, die abgeschlagenen Köpfe antiker Statuen aus griechischer und römischer Zeit stellen unterdessen das Gros der Ausstellung im neben der Kirche untergebrachten Museum „Die Schätze Apollonias“. Dazu gibt es natürlich auch etliche komplett bzw. fast komplett erhaltene, lebensgroße Statuen und auch eine Sammlung byzantinischer Münzen. Besonders beeindruckend: eine antike Bronzerüstung mit Helm und Schild. So demonstriert das Museum, für welch langen Zeitraum Apollonia an diesem Teil der Mittelmeerküste eine wesentliche Rolle spielte.
Klicke auf das BildDiesen Eindruck kann das Grabungsfeld selbst bei einem kurzen Besuch nicht so ohne weiteres vermitteln. Von den Geschäften, die in der Antike die Hauptstraße säumten, haben nur die Fundamente überdauert, vom Senatsgebäude im früheren Stadtzentrum stehen nur noch die Säulen der Fassade, wobei die allerdings eher an einen Tempel denn an ein Regierungsgebäude erinnert.
Vor dem Senatsgebäude, in einen Hügel gebaut: das Odeon, das Theater, von dem aber auch nicht mehr als die steinernen Sitzreihen erhalten sind, so angelegt, dass das Senatsgebäude bei den Vorstellungen die Kulisse bildete.

Bunker um die antike Stadt

Klicke auf das BildKleine Dörfer und weite Felder umgeben das antike Apollonia – wobei die Felder immer wieder durchsetzt sind von braunen und grauen Erhebungen, die die Ebenen wie Pickel überziehen. Das sind die in den letzten Jahren der Hoxha-Diktatur errichteten Betonbunker, die man überall im Land sieht, rund um Apollonia aber besonders häufig sind. Zum Abreißen zu massiv werden die Ungetüme heute anderweitig teilweise anderweitig genutzt, wie uns ein Landarbeiter zeigt. Der hat hier, als Schutz vor schlechtem Wetter oder für die Pause in der Mittagsglut, seinen Unterstand gefunden, ausgestattet mit Decken und Matratzen.



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