Manavgat - von der Mündung des Manavgat-Flusses zum Wasserfall, auf den Markt und in die Moschee

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Manavgat - Ein Ausflug in die Provinzstadt an der Mündung des Manavgat-Flusses

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Side und Manavgat an der türkischen Südküste -  die Index-Seite dieses Berichtes


Side,
Ferienort mit Geschichte 



Auf dem Manavgat-Stausee



Das antike Seleukia 

 

Manavgat - von der Mündung des Manavgat-Flusses zum Wasserfall, auf den Markt und in die Moschee


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Mit dem Boot von Side nach Manavgat

Eine Bootstour vom Ferienort Side in die Provinzstadt Manavgat: Fast am Ziel passiert das als Piratenschiff gestaltete Ausflugsboot einen Sandstrand mit Sonnenschirmen und kleinen Marktständen. Hotels gibt es in der Nähe dieses wirklichen schönen Strandes, offensichtlich zu einer vor dem Ufer liegenden Sandbank liegenden Sandbank gehörend, nicht. Das Schiff steuert um die vermeintliche Sandbank herum, befindet sich nun in einem schmalen Meeresarm, mit dem Strand auf der einen, einem Schilfufer, Wiesen und grasenden Kühen auf der anderen Seite. Besucht wird der Strand dabei praktisch nur von den Gästen der Ausflugsboote, die für einen Stunde oder länger in diesem Meeresarm anlegen, ihren Passagieren die Zeit für ein Bad im Meer gönnen.

Der Meeresarm ist allerdings kein Meeresarm: In Wahrheit ist das Boot in die Mündung des Manavgat eingelaufen, fährt es  nach der Badepause flussaufwärts, hinein in die Stadt Manavgat, wo sich unterhalb einer Brücke der Binnenhafen befindet.

Mit dem Bus zum Manavgat-Wasserfall

Vom Anlegeplatz des Bootes geht es bei diesem organisierten Ausflug per Bus zum Manavgat-Wasserfall. Manavgat, so der Eindruck, den diese Fahrt beim Besucher hinterlässt, scheint erst in den letzten Jahren zu seiner jetzigen Größe aufgeblüht zu sein. Jedenfalls macht die Stadt einen neuen, modernen Eindruck, mit breiten Straßen, angelegt für den fließenden Autoverkehr, gleichförmigen Mietshäusern, Geschäftsvierteln mit Angeboten, wie man sie so auch überall woanders findet.

Der Manavgat-Wasserfall ist offensichtlich ein beliebtes Ausflugsziel auch der Einheimischen, etwas außerhalb der Stadt. Fünf Lira Eintritt muss man bezahlen, um das Gelände zu betreten, ist dann auf einer Art Jahrmarkt mit Verkaufsbuden, Eis- und Imbissständen und eben auch einer Natur-Attraktion.

Die ist jedoch, verglichen mit anderen Wasserfällen, eher bescheidener Natur: Der Manavgat erreicht an dieser Stelle eine Breite von vielleicht 30 Metern, stürzt über die Felswand zwei bis drei Meter tiefer – und fließt wenige Meter weiter wieder ganz ruhig weiter.

Auf dem Wochenmarkt

Manavgats andere „Touristenattraktion“ liegt mitten in einem städtischen Wohngebiet. Das ist der Wochenmarkt, bestehend aus einigen von Zeltplanen überdachten Wegen, ein Markt, dessen Angebot zu 90 Prozent aus Billigtextilien besteht – und der damit die Touristen scharenweise anzieht. Echte Höhepunkte sind auf diesem Markt jedoch nicht auszumachen, und am ehesten der Region entsprechen noch die Stände mit den frisch gepressten Säften.

 

Ein Besuch in der Moschee

Unser Ziel liegt am Rand der Stadt, in einem öde und eintönig wirkenden Neubaugebiet: Manavgats große Moschee. Drei Millionen Euro soll der von einem reichen Hotelier finanzierte Bau gekostet haben, ein Betrag, der aber wohl nur dann ausgereicht haben dürfte, wenn auch ein Großteil der Baumaterialien und Bauarbeiten als Spenden eingebracht wurden.

Denn die Moschee verfügt, für eine Provinz-Moschee eher ungewöhnlich, über vier Minarette, die nun die gesamte Umgebung überragen. Und auch der eigentliche Moscheebau, erhöht auf einem Betonsockel stehend, hat imposante Ausmaße. Mosaiken schmücken die Wände und die Kuppel, ein dicker Teppich bedeckt den gesamten Fußboden – und ein gewaltiger Kronleuchter sorgt in den Abendstunden für Licht.

Dass sich hier ständig viele Gläubige treffen, kann man jedoch behaupten: Während unseres Besuches sieht man hier nur einige andere Touristen.

Übrigens: Für einen Ausflug von Side nach Manavgat muss man weder das Touristenboot noch einen Touristenbus nehmen. Die Fahrt mit dem Taxi dauert keine viertel Stunde - und kostet nicht mehr als zwei oder drei Euro..

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