Ein Besuch in den antiken Städten Milet und Didyma - ein Theater, die Heilige Straße und der Tempel des Apoll

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Milet und Didyma - die Städte des Apoll

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Ein Besuch in den antiken Städten Milet und Didyma - ein Theater, die "Heilige Straße" und der Tempel des Apoll

 

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Von Milets Theater zu den Thermen

Milets große Attraktion beherrscht schon am Eingangsbereich des Grabungsfeldes den Blick: Das mächtige Theater überragt weit und breit alles andere. Und dabei scheint dieser mächtige Bau über lange Zeit als Steinbruch genutzt worden zu sein, erinnert seine unmittelbare Umgebung an ein Trümmerfeld.

Im Theater selbst sieht es allerdings deutlich besser aus. Hier könnten auch noch Wettkämpfe und Vorführungen stattfinden, auch, wenn es sich auf den steinernen Stufen auf Dauer vermutlich nicht sehr bequem sitzt.

Verlässt man das Theater durch einen der Seitenausgänge, Tunneln in dicken Festungsmauern gleich, schaut man über fast die gesamte antike Stadt, auf die verbliebenen Säulen des Tempelbezirkes, die Reste des Marktplatzes und schließlich auf die Faustina-Thermen, gestiftet von der Gattin des römischen Kaisers Marc Aurel, in der Spätphase der antiken Stadt genutzt als Teil der äußeren Befestigungsanlage. Götterstatuen wachen hier über die einstigen Bade- und Umkleideräume, auf dem Boden liegen Stelen mit teilweise verwitterten Inschriften.

Vom Markt auf die Prachtstraße

Buschwerk überwuchert unterdessen den alten Marktplatz, gelegen in der Nähe der früheren Prachtstraße, wo sich gegenüber dem Tempel des Apoll auch das Rathaus der Stadt befand. Während die Säulen des Apollo-Tempels aber noch majestätisch aufrecht stehen, blieben vom Rathaus nur umgestürzte Steinquader. Lediglich auf einem dieser Steine verrät eine lateinische Inschrift den ursprünglichen Zweck des Gebäudes, das hier einmal stand.

Diese einstige Prachtstraße ist auch die „Heilige Straße“, die durch die einstige Stadtmauer, von der aber nur noch Bruchstücke erhalten sind, hinaus nach Didyma führte. Links und rechts der „Heiligen Straße“ breitet sich noch im Stadtgebiet der Sumpf aus, die Straße selbst trägt die Spuren der Überschwemmungen, die das Ruinenfeld regelmäßig heimsuchen.

Die Heilige Straße zum Apollo-Tempel von Didyma

Mit dem Taxi geht es weiter in das sechs Kilometer entfernte Didyma. Die Haltestelle dort: der Endpunkt der aus Milet kommenden „Heiligen Straße“. Der noch immer gut gepflasterte Weg führte einst zum zentralen Heiligtum des Apoll, endet aber nun an der Hauptstraße des modernen Didyma. Allerdings: Ein Zaun hindert die recht zahlreichen Besucher, diesen Weg zu betreten.

Statt dessen geht es vorbei an Andenkenkläden und Imbissen zum Apollo-Heiligtum, das nun ziemlich genau in der Mitte des Ortes liegt. Das Fundament des Tempels liegt einige Meter tiefer als das heutige Straßenniveau, trägt noch immer die Kapitelle der einst 120 stolze 25 Meter hohen Säulen, die das Dach des 120 Meter langen Tempels trugen. In ihrer alten Größe stehen nun allerdings lediglich noch drei dieser Säulen.

Statuen von Löwen, in Steinquader gemeißelte Engelsfiguren und Stierköpfe umgeben das Tempelareal, vor allem aber die traurig wirkenden Gesichter der Medusen, ein Bild, das auch die meisten Andenkenkarten aus Didyma ziert.

Hinter dem Tempel liegt dann aber das eigentliche Heiligtum: Der ummauerte Hof, in dem die heilige Quelle sprudelte.

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