Thailand, Pattaya - Reisebericht einer Tour ins Herz des thaiänidschen Tourismus - Tauchplätze bei Pattaya, mit Touren nach Jomtien, Naklua, nach Koh Larn und eine U-Boot-Fahrt um Koh Sak, die "deutsche Gemeinde" von Pattaya

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Thailand, Pattaya – eine Woche zwischen Stränden, Inseln und Bars

 

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Koh Larn - eine Ausflugsinsel in der Bucht von Pattaya Hochhäuser statt Palmen - die Skyline von Pattaya Die "Walking-Street" - die "Bar-Straße" von Pattaya Der Central-Beach - im Herzen von Pattaya
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Der Jomtien-Beach liegt zwar nicht in Pattaya, aber... Han Tien - der wohl schönste Strand auf Koh Larn Bei Naklua: Das "Sanctuary of the Truth" Der zentrale Schrein im Sanctuary of the Truth

Eine Statue für den Gott des Sontags, Sanctuary of the Truth 

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Wasserspiele mit intelligenten Säugern - Delfin-Show in Naklua

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Beschriebene Orte: Pattaya - Koh Larn (Tauchplätze): Shark Point und Coral Garden - Jomtien-Beach - Koh Larn (Han Tien Beach) - Naklua, Sanctuarty of the Truth - Koh Sak

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Freitag, 6. Januar 2006: Bangkok – Pattaya

Es ist 15.20 Uhr, als unsere Maschine pünktlich in Bangkok landet.  Es ist bewölkt und dunstig – also fast schon das normale Wetter für diese Stadt. Etwa zehn Stunden hat die Maschine von Wien für die Strecke benötigt, und nun muss ich also sehen, wie ich nach Pattaya gelange. Von irgendwo in Bangkok gibt es eine Busverbindung und außerdem gibt es die Möglichkeit, sich außerhalb des Flughafens ein Taxi zu nehmen.

Gleich am Ausgang der Halle für die internationalen Ankünfte stoße ich auf den Schalter von Prabhirarb Transport, einem Limousinen-Service, bei dem der Transport nach Pattaya 2000 Baht kostet. Auch, wenn dann dazu noch 150 Baht Maut für die Benutzung der Autobahnen und ein Trinkgeld für den Fahrer von 100 Baht kommen, ist das (am Flughafen bekommt man für einen Euro gerade 48 Baht) eine aus europäischer Sicht preisgünstige, vor allem aber wohl die bequemste Weise, die etwa zwei Stunden lange Fahrt zu bewältigen.

Der Weg nach Pattaya, knapp 180 Kilometer, führt tatsächlich nur über Autobahnen oder über Landstraßen, die einer Autobahn nicht nachstehen.

Und Pattaya fängt so an, wie Bangkok aufgehört hat: Baustellen, immer dichtender Verkehr – bis wir schließlich im endlosen Stau der Innenstadt gelandet sind. An einer Straßenecke fällt mir eine deutsche Zahnarztpraxis auf, zumindest eine Zahnarztpraxis, die mit deutscher Beschriftung wirbt. 

Eigentlich will ich im Hard Rock Hotel absteigen, eines der Hotels, die ich in einem deutschen Katalog gefunden habe. Aber das Hard Rock, ein Zimmer würde für die Nacht rund 80 Euro kosten, ist ausgebucht, wie auch die anderen Vier- und Fünf-Sterne-Häuser: Wir haben gerade Wochenende. Für 1500 Baht die Nacht komme ich also, einige  Straßenzüge entfernt, in Mikes Beach Resort unter. Mein Hotel liegt an der Soi 4, zwischen Pattaya Beach Road und der 2. Road.

Am Abend verwandelt sich Pattaya offensichtlich in ein Groß-Bordell. Das „Deutsche Haus“, direkt an der Ecke Soi 4/Beach Road ist wohl noch eines der wenigen Restaurants, in denen der Service sich ausschließlich auf Essen und Trinken beschränkt. Ich gehe die Strandpromenade Richtung Süden, stoße hinter dem Hard Rock noch Hotel auf ein Straßen-Office von Dive South East Asia, buche für den Samstag erst einmal eine Tauchfahrt, die mich 2900 Baht kostet.

Samstag, 7. Januar 2006: Koh Larn

Um 9.45 Uhr soll ich eigentlich abgeholt werden, kurz vor zehn rufe ich zum ersten mal in der Tauchstation an: Der Wagen ist etwas verspätet, in zehn Minuten sei er aber da. Um 10.15 Uhr, der Wagen ist natürlich nicht da, ein erneuter Anruf: Ja, wir sind sofort unterwegs. Um 10.30 Uhr ist der Wagen dann wirklich da, und ich bin auch noch der erste, der jetzt aufgelesen wird. Gestern Abend hieß es noch, die Boote würden gegen 10 Uhr vom Hafen ablegen.

Der Weg zum Hafen führt über die Strandpromenade, bis uns schließlich die Fußgängerzone zwingt, noch einmal abzubiegen. Der Strand von Pattaya selbst ist so etwas wie eine Badeanstalt. Jede Menge liegen, fast alle besetzt, Jetskis, die bis ans Ufer donnern. Einen erholsamen Strandurlaub stelle ich mir jedenfalls anders vor.

Mit einiger Verspätung sind wir nun also auf dem Boot, lassen die Skyline der Hochhausbauten von Pattaya hinter uns, sind nach etwa einer Stunde vor Koh Larn, eine eher kleine Insel, auf der es aber doch auch einen Badestrand und wohl auch einige Pensionen gibt.

Unser erster Tauchplatz nennt sich Shark Point. Unten, maximale Tiefe 24 Meter, wartet ein sandiger Untergrund auf uns. Ab und an überqueren wir dann aber  doch kleinere Felder mit Kopfkorallen, an denen zum Beispiel auch einige Fächerkorallen wachsen. Aber Shark Point ist vor allem ein Lauter Tauchplatz, wo über uns die Jetskis hinwegdonnern. Größere Fische bekommt man da, auch wegen der schlechten Sicht, kaum zu sehen. Roland, der deutsche Tauchlehrer, der mit uns auf dem Boot fährt, behauptet jedenfalls, vor einigen Tagen hier einen Ammenhai gesichtet zu haben. Dennoch: Dass dies hier keine Spitzen-Tauchplätze sind, ist ihm wohl bewusst. Was ihn nach neun Jahren Thailand nun aber doch nach Pattaya verschlagen hat: Der Tsunami, der vor einem Jahr den Tauchbetrieb an der Ostküste zum Erliegen brachte, und eben die Tatsache, dass in Pattaya das ganze Jahr über Saison herrscht, man als Tauchlehrer auch das ganze Jahr arbeiten kann.

Der zweite Tauchplatz vor Koh Larn nennt sich vielversprechend Coral Garden und liegt in vielleicht fünf Meter Tiefe kurz vor einem Stück Felsküste. Dennoch: Die meisten Korallen sind tot, was aber nicht an den Jetskis liegen dürfte, sondern wo auch die Taucher ihren Anteil daran haben, die mit ihren Flossen über die Korallen schleifen, manchmal  auch ungeniert eine anfassen, um sich daran festzuhalten.

Da ist auch das kein Platz für größere Fische, wohl aber für Seeigel, die gleich zuhauf vorkommen und auch für die farbenprächtigen Spiralrohrwürmer, die sich vernünftigerweise aber zurückziehen, sobald sich ein Taucher nähert.

Am Abend laufe ich die Strandpromenade Richtung Hafen, komme diesmal auch in die Fußgängerzone, die „Walking Street“ Immerhin: Zumindest am Anfang ist diese Fußgängerzone noch relativ „bordellfrei“ – wobei sich dieses „relativ“ auf Pattayer Verhältnisse bezieht, gibt es auch einige Modegeschäfte, „normale“ Pubs und anderes. 

Nach einem kurzen Stück Weg ist man dann aber bereits voll in der „Szene“ mit Go-Go-Bars, Living Dolls, der Show im Shark-Club.

Sonntag, 8. Januar 2006: Pattaya

Am Vormittag ein kurzer Spaziergang auf der Strandpromenade: Der Strand ist wahrlich nicht besonders reizvoll. Ein schmaler Sandstreifen, an dem die Sonnenschirme, alle blau, fast bis unmittelbar ans Wasser aufgestellt sind.

Die Verkehrspolizisten an der Beach Road tragen Atemschutzmasken, die Badegäste, die wie Ölsardinen auf ihren Liegen schmoren, nicht.

Mittags treffe ich mich mit Peter, einem 57-jährigen Schweizer, der seit neun Jahren in Thailand lebt, hier zwei deutschsprachige Zeitungen herausgibt. Die Zahl der Sex-Touristen sei zurück gegangen, sagt Peter, weswegen die Bars heute im Vergleich zu früher eher leer wären. Aber los würde Pattaya den Ruf, Zentrum des Sex-Tourismus zu sein, wohl nie, egal, was die Stadtverwaltung auch immer unternimmt.

Montag, 9. Januar 2006: Pattaya – Jomtien-Beach

Früher, so hatte mir Frank, ein 48jährigen Ex-Berliner, mittags im Büro der Südostasien-Zeitung gesagt, sei Jomtien ein Geheimtipp gewesen, aber heute sei es auch dort nicht mehr wirklich schön.

Eine viertel Stunde soll die Fahrt von Zentral-Pattaya aus dauern, und ich versuche, mir ein ganz normales Taxi mit Taxameter zu beschaffen, was mir aber nicht gelingen will. Statt dessen hält ein Mann vom Taxi-Stand nun für mich allein einen Mini-Bus an – was mich die Fahrt schließlich 300 Baht kosten lässt. Auch auf der Rückfahrt zahle ich hundert Baht – und finde im Minibus den Vermerk, dass der maximale Preis pro Fahrgast innerhalb Pattayas 10 Baht beträgt.

Der Jomtien-Beach: Lang ist er zweifelsohne, Sandstrand, angeblich neun Kilometer, und auch deutlich breiter als der schmale Streifen Sand in Zentral-Pattaya. Auch das Publikum scheint hier etwas anders strukturiert: Unter den Sonnenschirmen liegen mehr Familien, an der Strandpromenade gibt es statt Bars hier „echte“ Restaurants, Souvenirläden, Strandbedarf. Nur als thailändischer Geheimtipp geht das nun nicht mehr durch – sondern eher als die vielleicht etwas moderatere Version der Massenabfertigung.

Dienstag, 10. Januar: Pattaya (Nongprue, Banglamung)

Ein „Arbeitstag“: Annäherung an die deutschsprachige Gemeinde von Pattya.

Mit dem Tuk-Tuk, hier ein simples Moped, das als Taxi fungiert, fahre ich von meinem Hotel in die Thepprasit Road, die eigentlich schon gar nicht mehr in Pattaya liegt, sondern zum südlichen Vorort Nongprue gehört, ins Büro des „Farang“, der anderen deutschsprachigen Zeitung, die wie die Südostasienzeitung auch alle 14 Tage erscheint. Hier bin ich mit Stefan Mattern, dem schweizer Herausgeber, Immobilienmakler, Inhaber eines Werbeunternehmens und noch anderer Firmen der „Farang-Group“ verabredet. Immerhin: 44 Jahre ist er jetzt, kam, als vor 13 Jahren in der Schweiz alles gegen ihn lief – Firma kaputt, Freundin weg und das Haus auch – hierher, hat jetzt aber auch hier alles verkauft, meint, er könne sich, zumindest für eine Weile, zur Ruhe setzen. Also einer, der es hier geschafft hat...

Vielleicht 9000 Deutsche leben ständig in und um Pattaya, erzählt mir anschließend Markus Klemm, Rechtsanwalt, den es während seines Referendariats erst nach Bangkok, dann nach Pattaya verschlagen hat. In Chanbouri, der Provinzhauptstadt, blüht nun mal die Industrie, und damit sei der Raum Pattaya internationaler Anziehungspunkt. Allerdings: Auch wenn die Deutschen immer noch fast ein Drittel der hier lebenden Ausländer stellen – wirtschaftlich seien sie auf einem absteigenden Ast, und 90 Prozent derjenigen, die hier ihr Glück versuchen, würden scheitern.

Am Nachmittag treffe ich mich noch einmal mit Frank und Hans-Jörg, einem 60-jährigen Schweizer. Frank verkauft „Second-Hand-Uhren“ übers Internet, Hans-Jörg mit Im- und Export, wobei er nicht genau erzählt, was er eigentlich im- und exportiert. Die beiden leben aber schon seit etlichen Jahren hier, sind seit genau so langer Zeit auch mit ihren Frauen verheiratet – und fest davon überzeugt, auch als Rentner noch in Thailand zu leben.

Am Abend mache ich noch einen kleinen Spaziergang entlang der Strandpromenade, diesmal aber Richtung Norden. Die Soi 4 ist offensichtlich eine Art „Grenze“: Richtung Norden gibt es nur große Hotels, vornehm aussehende Restaurants – und auf eine längere Strecke eben auch keine Bierbars mehr.

Mittwoch, 11. Januar 2006: Koh Larn

„Coral Island“ hört sich natürlich verlockend an – und eine Inseltour für 500 Baht mit dem Schnellboot kann ja auch nicht verkehrt sein.

Und heute klappt das Pick-Up, vorgesehen für 9.30 Uhr, sogar überpünktlich. Nur: Der Mini-Bus bringt mich zum von meinem Hotel vielleicht 300 Meter entfernt liegenden Bavaria-Restaurant mit seinen weißblauen Fähnchen. Nun werden die Touristen – man hört fast nur russisch – auf die vor dem Strand liegenden Speedboote verfrachtet, und dann geht es nach  - Koh Larn, zum Ha Tien Beach an der Westküste.

Laut Reiseführer (Richard Doring: Thailand, der Süden) ist das der schönste Strand der Insel, und damit hat er sicher auch recht. Nur: Der Strand ist sozusagen die Zugabe zu einem alles beherrschenden Restaurant, wo wir schließlich gegen 13 Uhr unser – durchaus akzeptablen – Lunch bekommen.

Der Strand ist hier aber doch um einiges breiter als die Sandstrände auf dem Festland, dafür aber natürlich viel kürzer, etwa 300 Meter lang – und nun überlaufen mit Tagesgästen aus Pattaya.

Bei der Rückfahrt umfahren wir die bergige, von einem dichten Wald bewachsene Insel, sehen dabei noch einige andere, kleinere Strände in winzigen Buchten, die wirklich noch ziemlich unberührt scheinen. Aber wohl auch nur deshalb, weil sie zu klein sind, als dass man hier eine Massenabfertigungsanlage errichten könnte.

Donnerstag, 12. Januar 2006: Naklua

Die Fahrt ins „Sanctuarty of the Truth“ – das „Heiligtum der Wahrheit“ – dauert von der Beach Road keine 20 Minuten und führt aus Pattaya hinaus, in den nördlichen Vorort Naklua. 1200 Baht kostet die Halbtages-Tour zu dem erst vor 24 Jahren errichteten „Heiligtum“, das wohl schon bei seiner Planung weniger als echter Tempel für Gläubigen, als vielmehr als Touristenattraktion gedacht war.

Wie auch immer: Eine Attraktion bleibt der ganz aus Holz gebaute Tempel doch, zum einen durch seine Größe (die Spitze der Kuppel sei 150 Meter hoch, erzählt uns unsere Führerin, was aber dann doch um einiges übertrieben ist), zum anderen aber durch die filigrane Schnitzkunst, die sich an all seinen Wänden von innen wie von außen zeigt.

Und auch, wenn es sich vor allem um ein buddhistisches Heiligtum handeln soll, gibt es doch weit mehr als Statuen und Schnitzerein aus der hinduistischen Götterwelt, für Rama, Shiva und die anderen, als für den Buddha selbst. Ein Flügel ist dabei auch noch den Gottheiten der einzelnen Wochentage gewidmet – und an einer einzigen Holzplatte zähle ich insgesamt über 50 geschnitzte Figuren. Und der Tempel besteht aus etlichen Tausend solcher Holzplatten.

Besonders beeindruckend: Der Holzschrein im Zentrum der Anlage, auf den durch eine Öffnung der Kuppel das Sonnenlicht wie ein Laserstrahl fällt.

Nach der Besichtigung umrunden wir den gewaltigen Bau noch einmal zu Pferd, sehen dann einer Delphin-Show zu. Zumindest werden die drei Delphine, die wir sehen, hier nicht in einem viel zu kleinen Pool gehalten, sondern haben wenigstens eine künstliche Lagune zur Verfügung. Dafür scheint mir aber das Wasser doch sehr trübe, alles andere als das Wasser des offenen Meeres, das die Tiere brauchen.

Vor dem abschließenden Lunch geht es nun noch mit dem Speedboot hinaus, die Anlage einmal von der Meerseite her bewundern.

Gegen 14.30 Uhr werden wir wieder an unseren Hotels abgeliefert.

Freitag, 13. Januar 2006: Koh Sak

Gegen 12 Uhr checke ich aus dem Hotel aus, habe noch fünf Stunden, bis mich das Taxi zum Flughafen Bangkok bringt. Ich nutze die Zeit für einer Ausfahrt mit dem U-Boot.

Die U-Boot-Fahrt kostet 1800 Baht und dauert knapp 40 Minuten. Im Office am Ende der „Walkingstreet“, gleich in der Nähe des Hafens, bucht man die Tickets, dann geht es auf das Transfer-Boot, das die Gäste zu einer Plattform zwischen den Inseln Koh Larn und Koh Sak bringt. An dieser Plattform liegt nun unser gelbes Unterseeboot.

Die Tauchfahrt führt in etwa 25 Meter Tiefe, zu einem Korallenriff, das immerhin gut 180 Meter lang sein soll. Man sieht hier unten vor allem Kopfkorallen, einige wenige Fächerkorallen, dazu große Schwärme mit kleinen Fischen, aber nichts größeres. Ärgerlich: Unser U-Boot wird von einem Taucher begleitet, der versucht, die Fische vor die Bullaugen zu treiben, mal einen Seestern aufliest, ihn dann den Passagieren zeigt, mal das gleiche mit einem Kugelfisch unternimmt. Ohne diese Hilfe bekämen die U-Boot-Fahrer vermutlich auch nicht viel zu sehen – den das Korallenriff, das einst tatsächlich sehr schön gewesen sein muss, ist angesichts dieser Tortur schon weitgehend tot.

Gegen 15.30 Uhr bin ich wieder an Land, mache mich allmählich auf den Rückweg.

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