Thailand, Koh-Samui-Archipel: Tauchurlaub auf Koh Samui im Golf von Siam - mit Inselrundfahrt von Chaweng nach Lamai und zum Big Buddha, mit Besuchen der Tauchplätze von Koh Tao, Koh Phangan und dem Marine-Park

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Koh Samui, Koh Tao: Inseln, Tauchplätze im Golf von Thailand

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Am Strand von Chaweng, dem touristischen Zentrum Samuis Hin Ta, der "Felsen des Großvaters" bei Lamai Zu Besuch in einer "Affenschule" bei Lamai Der "Magic Garden" - Skulpturen in den Bergen

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Küsten-Panorama - gesehen von Koh Samuis Hochland Der "Big Buddha" - Koh Samuis Wahrzeichen Korallen mit Röhrenwürmern - gesehen bei Aow Leuk Vor dem Green Rock, Koh Tao: Begegnung mit einem Walhai

Am White Rock, Koh Tao: Eine so genannte Suppenschildkröte

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Inselwelt vor der Südküste von Koh Samui

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Beschriebene Inseln, Orte, Sehenswürdigkeiten und Tauchplätze: Koh Samui mit Chaweng, Lamai, Namuang-Wasserfall. Wat Khunaram, Magic Garden, Big Buddha (Wat Phra Yai), Bang Kao mit Schmetterlingsgarten und "Buddhas Fußabdruck", Phang Ka, Samui Aquarium, Wat Sumret, Thong Krut, Taling Ngam, Nathon, Koh Phangan mit Sail Rock, Koh Tao mit Green Rock, Aow Leuk, Shark PointMarine Park

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Montag, 1. Oktober  2007: Bangkok – Koh Samui – Chaweng

 

Gegen 11 Uhr Ortszeit landet die Thai-Airways-Maschine auf dem Flughafen von Bangkok. Es ist zwar schwül – aber der Himmel ist ziemlich trübe.

Der Service an Bord hat uns offensichtlich verwöhnt: Die Einreise gestaltet sich diesmal geradezu quälend, und die Schlange vor den Immigration-Offices will sich offensichtlich gar nicht nach vorne bewegen. Gut eine Stunde dauert es, bis wir diesen Teil endlich hinter uns gebracht haben.

Der Weiterflug mit Bangkok-Airways startet pünktlich um 15.50 Uhr. Und  obwohl dieser Flug nur knapp 45 Minuten dauert, werden die Fluggäste in der eher kleinen Maschine aber mit Kaffee, Tee, einem kleinen Snack versorgt.

Der Himmel ist bewölkt, das Meer unter uns scheint aufgewühlt. Mitunter sieht Schaumkronen auf den Wellen.

Anflug auf Koh Samui: Eine grüne Insel mit dicht bewaldeten Hügeln, weißen Stränden, wo man auch die dichte Bebauung sieht, das Inland dagegen, so will es scheinen, geradezu unberührt.

Der Flughafen: Neben der Start- und Landebahn, auf der Elektrobahnen die Passagiere von den Maschinen abholen, eine offene Halle, in der man von einem kleinen Band das Gepäck entgegennimmt, etwas entfernt ein weiterer Terminal, an dem die Kleinbusse und Pick-Ups auf die Ankommenden warten.

Das Baan Samui, unser Hotel am Chaweng Beach, dem Hauptstrand von Koh Samui, liegt etwa 15 Minuten vom Flughafen entfernt. Die schmale Straße, ordentlich asphaltiert, aber eben gerade breit genug, dass zwei Wagen aneinander vorbei kommen, ist aber wohl auch Hauptverkehrsroute der Insel. Jedenfalls sieht das alles nach dauerndem Stau aus – und dabei erleben wir dazu gerade auch noch einen regelrechten Wolkenbruch.

Chaweng ist ein lang gezogenes Straßendorf mit den Hotelanlagen auf der Strandseite, den Geschäften und Restaurants auf der Seite zum Inland. Dazu gehen einige kurze Gassen ins Landesinnere ab, wo sie in eine andere Verbindungsstraße münden. Hier ist alles auf Tourismus eingestellt – wobei die Restaurants sich bemühen, sämtliche europäischen Geschmacksrichtungen zufrieden zu stellen.

 

Dienstag, 2. Oktober 2007: Chaweng

 

Das Baan Samui besteht aus zwei Gebäudeteilen, eines ein, das andere zwei Stockwerke hoch. Im Erdgeschoss befinden sich die etwas größeren Zimmer mit Terrasse zum tropischen Garten, allerdings auch direkt am Durchgangsweg gelegen, so dass man dort nicht wirklich unbeobachtet vor seinem Zimmer sitzen kann.

Abgeschlossen wird die Hotelanlage von einem großen Pool – und dem Strand. Das ist ein scheinbar endloser weißer Sandstrand, trotz der Bewölkung, die den ganzen Tag über anhält, dicht bevölkert von Badegästen. Chaweng Beach, eben nicht nur der längste, sondern auch der touristischste Strand von Koh Samui.

Waren wir gestern Abend noch auf der Straße ein kleines Stück nach Norden gelaufen, wählen   wir diesmal die Südrichtung: Schon bald kommen wir an den etwas besseren Restaurants von Chaweng vorbei, an einigen Juwelieren – und auch am Rotlicht-Viertel des Touristenzentrums, wobei sich die Barmädchen hier allerdings doch ziemlich diskret zurückhalten.

 

Mittwoch, 3. Oktober 2007: Koh Tao mit den Tauchplätzen Green Rock und Aow Leuk

 

Kurz nach sieben Uhr, zur vereinbarten Zeit, werden wir vom Pick-Up der „Easy Divers“ zu unserer Tauchsafari vor Koh Tao, fast 70 Kilometer nördlich von Koh Samui, abgeholt. Das Schnellboot liegt am Big Buddha Beach – und der Weg dorthin führt uns vorbei an dem Binnensee hinter Chaweng und auch wieder am Flughafen.

Auch der Big Buddha Beach liegt an einer weit gezogenen Bucht, ist allerdings im Unterschied zu Chaweng eher ein Kiesstrand, jedenfalls an dem Ressort, vor dem auch das Kai für die Tauch- und Touristenboote liegt und von dem nun unser Schnellboot Richtung Koh Tao startet.

Auf dem Weg dahin passieren wir zunächst Koh Phangan, nörlich von Koh Samui gelegen, nicht wesentlich kleiner als Koh Samui, aber wohl keine Touristeninsel. Wir passieren einen Industrie- oder Fischereihafen, kommen auch an einigen weißen, praktisch menschenleeren Stränden vorbei – können an diesen Stränden aber keine markanten Hotelanlagen entdecken.

Auf Koh Tao legen wir an einem schmalen Strand unterhalb eines Ressorts an, um Schnorchler und Tauchschüler von Bord zu lassen, machen uns dann auf den Weg zu unserem ersten Tauchplatz, zum „Green Rock“.

Eigentlich, so hatten es die Mitarbeiter der „Easy Divers“ erzählt, sei das der Tauchplatz, an dem man mit 90-prozentiger Sicherheit Graue Riffhaie zu sehen bekäme, an dem mitunter sich auch ein Walhai auftauche – aber selbst, wenn es zu diesem Zeitpunkt von Walhauen und Riffhaien gewimmelt hätte, so hätten wir sie wahrscheinlich doch nicht zu Gesicht bekommen. Vom Regen und Wind der letzten Tage ist das Wasser so aufgewühlt, dass die Sicht keine zehn Meter beträgt. Wirklich zu erkennen ist eigentlich nur die bizarre Felsformation, die den Green Rock bildet, bestehend aus steilen Türmen, aus kippenden Türmen, die an umgestürzte Schiffsaufbauten auf einem Wrack erinnern, dazu aus Mulden und Canyons. An den Rändern dieser Felslandschaft wachsen vereinzelte Trichterkorallen. Nur von der Fischwelt des Green Rock ist heute kaum etwas zu entdecken. Wir bekommen lediglich zwei prächtige Kaiserfische, vereinzelte Papageienfische, Schnapper und kleinere Barsche, zum Ende des Tauchganges dann noch eine riesige, wohl einen Meter messende Makrele zu Gesicht.

Unser Mittagessen nehmen wir in einem Restaurant des winzigen Hafens von Koh Tao, fahren dann zum Tauchplatz Aow Leuk – nachdem wir bereits an der Westseite getaucht waren, nun auf der Ostseite der Insel.

Aow Leuk liegt unmittelbar vor einem felsigen Küstenabschnitt, ein Garten aus Hartkorallen, die kaum tiefer als zehn Meter unter dem Wasserliegen, bewachsen mit farbenprächtigen Röhrenwürmern, die hier ganze Kolonien bilden, wie winzige Haine künstlicher Mini-Weihnachtsbäume in Blau, Gelb, Rot oder Lila aus den Korallen herausschauen, beim Nähern eines Flossenschlages aber sofort in sich zusammensinken. Dazu gibt es hier eine Vielzahl von Riesenmuscheln, ebenfalls in die Korallen eingewachsen, kleine Gruppen von Eidechsenfischen und versteckt in einer Mulde schließlich einen Igelfisch. In respektvoller Entfernung von uns eilt ein Rochen durch die Korallen davon.

Der Rückweg wird zur Wettfahrt mit der dunklen Regenfront, die unserem Schnellboot folgt – ein Wettlauf, den die Regenfront gewinnt, lange, bevor wir den Hafen von Koh Samui erreicht haben.

 

Donnerstag, 4. Oktober 2007: Marine Park, Tauchplätze Yippon Lek und Yippon Yai

 

Zwei Felsen am nördlichen Zipfel des Marine Parks – das sind die beiden Tauchplätze Yippon Lek und Yippon Yai, etwa eineinhalb Bootsstunden westlich von Koh Samui.

Zunächst tauchen wir an dem kleineren Felsen, dem Yippon Lek ab. Das Problem, mit dem wir dabei zu kämpfen haben: Wenn die Tauchplätze im Golf von Thailand schlechte Sicht haben – dann ist sie am Marine Park von Koh Samui besonders schlecht. Wir können kaum weiter als zwei Meter sehen, entdecken die mit Muscheln bewachsenen Kopfkorallen und die ebenfalls zahlreichen Trichterkorallen immer erst, wenn wir uns unmittelbar davor befinden. Ab und an sieht man einige Falterfische, dazu ziehen einige Schwärme vorbei, die aber kaum zu erkennen sind.

Auch am weitläufigeren Yippon Yai, wo auf den Kopfkorallen die Seeigel liegen, ist die Sicht nicht wirklich besser. Mehr zwei Trainingstauchgänge für schlechte Sicht und Strömungen denn Vergnügungstauchgänge.

 

Freitag, 5. Oktober 2007: Lamai mit Hin Ta und Hin Yai, Hua Thanon mit Affenschule und Krokodilfarm, Namuang Wasserfall, Wat Khunaram, Magic Garden, Big Buddha

 

Eine Inselrundfahrt mit dem Jeep, zunächst auf der Hauptstraße die Küste entlang Richtung Süden: Vor Lamai, dem Nachbarort von Chaweng, fallen am Rand der Straße die Granitbrocken ins Auge, die hier auf dem Feld liegen, mächtige Findlinge, wohl auch viel zu schwer, als dass man sie einfach abtransportieren könnte.

Lamai ist, ebenso wie Chaweng, ein Badeort am Strand, mit Hotels und Restaurants, aber doch deutlich kleiner und auch etwas urtümlicher als das benachbarte Chaweng.

Dafür hat Lamai seine natürliche Attraktion direkt am Strand, in einer eigenen kleinen Bucht, nämlich den Hin Ta, den „Großvater-Felsen“ und den Hin Yai, den „Großmutter-Felsen“, zwei Granitformationen, einer in Gestalt eines nach oben ragenden Phallus, der andere in Gestalt eines weiblichen Geschlechtsorgans. Der Legende nach sind das die Spuren eines alten Fischerpaares, das hier strandete und starb.

Ganz in der Nähe machen wir dann in einer „Affenschule“ Station: Hier lernen die kleinen Makaken ab dem Alter von zwei Jahren, wie man festgebunden an einem Seil auf die Palmen klettert und durch geschicktes Drehen in der Palmenkrone die Kokosnüsse aberntet. Bis zu 800 Kokosnüssen soll ein Affe nach sieben Monaten „Ausbildung“ täglich ernten können. Für die ständig angebundenen Tiere sicherlich eine Beschäftigungstherapie – die aber auch nicht die Vershaltensstörungen zu beheben scheint, die einige der Affen an den Tag legen, zum Beispiel, in dem sie sich in den „Arbeitspausen“ wild auf den Boden werfen oder ständig kratzen.

Auch die nächste Station unserer Jeep-Safari, die Krokodil-Farm, ist nicht gerade ein Beispiel für artgerechte Tierhaltung. Dabei ist die „Krokodil-Farm“ eben nicht nur eine Krokodil-Farm, obwohl die Krokodile hier mit Abstand die häufigste Tierart darstellen, sicherlich einige Dutzend zählen, in durchaus geräumigen Bassins lebend, in denen das Wasser mit Seerosen bewachsen ist, wo sie auch neben den Bassins am Rand noch genügend Platz finden, mit offenem Maul am Ufer zu liegen ohne sich dabei zu sehr in die Quere zu geraten.

Aber neben den Krokodilen werden in eher kleinen Käfigen auch zahlreiche Vögel gehalten, Pfauen, Tukane, Greifvögel wie Falken und Adler, die teilweise mit gespreizten Flügeln an Holzgestänge gefesselt sind. Dies also ist der Inselzoo, der auch den Einheimischen die exotische Tierwelt zeigt, um einiges besser, als was man auch in asiatischen Ländern zu sehen bekommt – aber eben auch mehr auf Show denn auf Tierhaltung bedacht.

Den Auftakt der Show machen dann zwei junge Elefanten, ein vier Jahre alter Bulle und eine drei Jahre alte Kuh, die Mundharmonika spielen und einige Bälle auf das Fußballtor schießen.

Aber vor allem geht es um die Krokodilshow. Die beiden „Dompteure“ bewegen sich durch das Show-Bassin an den Krokodilen vorbei, ziehen ein knapp vier Meter langes Tier am Schwanz auf das Plateau, werfen einem Krokodil einen Geldschein in geöffneten Rachen, holen ihn dann mit einem raschen Griff wieder hinaus. Die beiden vermeintlichen Höhepunkte der Show: Der Geldschein wird einem der Tiere regelrecht in die Rachenhöhle geschoben, dann wieder herausgeholt und schließlich: Einer der Dompteure nimmt einen kurzen Anlauf, wirft sich auf den Boden, schliddert über den feuchten und glatten Kachelboden direkt in das geöffnete Maul des größten der Krokodile, das die ganze Show aber nur apathisch wahrzunehmen scheint.

Von der Krokodilen geht es nun in die Berge des Inselinneren, zum Namuang Wasserfall. Der Wasserfall ist dabei imposanter als das kleine Flüsschen, dessen Lauf er teilt. Wir folgen allerdings nur dem unteren Teil des steinigen und holprigen Wanderweges zum tiefer gelegenen Bassin, in dem das Wasser leicht bräunlich ist, obwohl es doch gerade den freien Fall von einem vielleicht 30 oder 40 Meter hohen Felsen hinter sich hat, dann, nach kurzem Aufenthalt in einem felsigen Becken, noch einmal eine breitere Felswand drei bis vier  Meter hinabgestürzt ist. Vielleicht liegt es am lehmigen Boden, vielleicht aber auch an den vielen hier ein kühles Bad nehmenden Touristen, dass das Wasser trotzdem nicht sehr sauber scheint!

Nun geht es wieder ein kleines Stück Richtung Küste, zum Wat Khunaram, einem eher unscheinbaren Mönchskloster, wie es sie in Thailand wohl zu Tausenden gibt. Im Zentrum steht der Tempelbau mit goldenen Buddha-Statue, wobei hier vor der Statue noch eine goldene Kugel über einem Loch im Boden hängt. Eine andere Besonderheit: Auf dem Tempelgelände hängt ein Gong, bestehend aus Messing, mit einem hervorgehobenen Knauf in der Mitte. Ein Schild fordert die Besucher des Tempels auf, diesen Gong durch einfaches Reiben des Knaufes zum Schreiben zu bringen. Wie wir sehen und auch hören, ist das tatsächlich möglich. Allerdings: Kaum ein Besucher kann diese Aufgabe dann auch lösen – aber von unzähligen Versuchen ist der Gong an dieser Stelle schon ganz glatt gerieben.

Die eigentliche Attraktion des Klosters aber: Der „mumifizierte Mönch“, die Mumie des einstigen Abtes und Stifters des Klosters. Der stammte aus einer wohlhabenden Familie der Insel, entschloss sich im Alter von rund 50 Jahren in den vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts, sein Leben als Mönch fortzuführen, gründete das Kloster, starb dann in den siebziger Jahren – und danach ist sein Körper, angeblich ohne künstliches Zutun, auf natürliche Weise hydriert. Nun sitzt der verstorbene Abt, gekleidet in seiner längst ausgeblichenen Mönchskutte, eine Sonnenbrille auf der Nase, geradezu friedlich in einem Glaskasten, schaut dabei auf seine eigene vergoldete Statue, ein Heiliger dieser Insel.

Und wieder in die Berge, über sandige, schlammige Pisten, die von den Fahrrillen zerfurcht sind, was die Tour selbst für die Jeeps zur schaukelnden und ruckelnden Achterbahnfahrt werde lässt. Dörfer gibt es hier in den Bergen nicht, nur ab und ein einzelne Gehöfte in dem allerdings kultivierten Land. Denn dies ist das Gebiet der Kautschuk-Gewinnung.

Unser Ziel ist, fast in der Mitte der Insel, der so genannte Magic Garden, ein steinerner asiatischer Märchengarten voller Dämonenfiguren und Fabeltieren, an einem kleinen Flusslauf angelegt, mit den kleinen steinernen Hütten, den verschlungenen Wegen fast etwas wie ein verwunschenes Plätzchen. Nur, ob es sich hier um eine historische Anlage mit einem religiösen Hintergrund oder etwa um einen extra für die Touristen errichteten Steingarten handelt – darüber gibt es bei unserem Besuch keine Auskunft.

Nach dem Mittagessen und einem Aussichtsstop mit Blick fast über die gesamte Küste fahren wir die  - wieder asphaltierte – Küstenstraße zum „Big Buddha“, dem in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts errichteten Wat Phra Yai auf einer winzigen, fast völlig runden Insel knapp hundert Meter vor Koh Samuis Nordküste, nun durch einen Damm mit Koh Samui verbunden.

Die auf einem Hügel sitzende zwölf Meter hohe Buddha-Statue überragt ohnehin den gesamten Küstenabschnitt – nun sehen wir die Figur also aus der Nähe. Die Gesichtszüge dieses „modernen“ Buddha wirken im Vergleich zu anderen Buddha-Figuren zwar fast naiv und auch etwas plump, aber dafür hat man von der Anhöhe einen schönen Blick über die Bucht, lassen die Glocken und kleineren Buddha-Figuren, die die große Statue umgeben auch fast vergessen, dass wir es hier mit einem noch jungen Tempel zu tun haben.

Und der Große Buddha ist auch nicht das einzige Monument auf der winzigen Insel. Am Ufer wacht noch eine Dämonenskulptur aus Gips, umgeben von einer barbusigen Fischerin und einer Meerjungfrau.

 

Samstag, 6. Oktober 2007: Tauchplätze Shark Point und Aow Leuk vor Koh Tao

 

Shark Point oder auch Shark Island  - ein einzelner Felsen vor Koh Tao: Haie gibt es hier trotz des Namens nicht, dafür aber, so sagen die Divemaster, Seeschlangen und mitunter auch Schildkröten.

Die Sicht ist heute – im Vergleich zu den Vortagen – zwar einigermaßen akzeptabel, aber Seeschlangen oder Schildkröten sind dennoch nicht zu entdecken. Doch dafür tummeln sich in dieser von Trichterkorallen durchsetzten rund 20 Meter tiefen Unterwasser-Felslandschaft die Drückerfische, darunter wahrhaft riesige Exemplare, gut 70 Zentimeter lang sowie herrliche Kaiserfische. Schließlich entdecke ich auch noch eine große Muschel, diesmal nicht mit einer Koralle verwachsen sondern „frei“ auf dem Boden liegend.

Am Nachmittag gehen wir wieder bei Aow Leuk unmittelbar vor der Küste von Koh Tao unter Wasser – diesmal aber bei einigermaßen guter Sicht. Insgesamt begegnen uns bei diesem Tauchgang in dem zehn bis zwölf Meter tiefen Korallengarten drei Rochen, der erste völlig versteckt in einer Mulde, so dass man von ihm nur die allerdings sehr lange Schwanzspitze sieht, den zweiten ebenfalls in einer solchen Mulde, aber immerhin zur Hälfte zu sehen, den dritten dann eilig über den sandigen Boden schwimmend.

Dazu gibt es heute hier viele Husarenfische, große Wimpelfische und auch wieder Falter.

Eine, allerdings fast abgestorbene Kopfkoralle wurde zum Domizil größerer Mördermuscheln, die sich zu Dutzenden in ihr dicht an dicht angesiedelt haben. Dazu entdecke ich wieder eine frei auf dem Boden liegende Riesenmuschel – und zum Schluss noch einen fast einen Meter langen Zackenbarsch.

Auf dem Rückweg ist die See wieder etwas unruhiger, werden wir auf dem Tauchboot doch recht ordentlich durchgeschüttelt. Erst nach Einbruch der Dunkelheit erreichen wir den Hafen am Big Buddha Beach.

 

Sonntag, 7. Oktober 2007: Chaweng

 

Fast will es der erste echte Sonnentag werden, den wir abgesehen von einem kurzen Strandspaziergang müßig am Pool des Baan Samui verbringen. Für 300 Baht pro Person lassen wir uns im Hotel eine Massage verpassen, die einzige nennenswerte Aktivität des Tages.

Gegen Abend kommt es dann aber noch zu einem regelrechten Wolkenbruch: Der Regen will noch nicht von Koh Samui ablassen.

 

Montag, 8. Oktober 2007: Tauchplatz Sail Rock vor Koh Phangan

 

An der Ostseite von Koh Phangan fahren wir nach Norden, zum Sail Rock. Obwohl Koh Phangan von der Fläche her nicht wesentlich kleiner als Koh Samui ist, so ist sie doch weit unerschlossener. Auf der Ostseite ist vom Wasser aus nicht einmal eine Küstenstraße erkennbar. Dabei gibt es hübsche kleine Buchten mit weißem Strand, dahinter gleich dichter Wald, ab und an eine kleine Ansiedlung, in der Regel immer nur wenige Häuser auf Stelzen. In dem Wald, so erzählt einer der Einheimischen, sollen noch zahlreiche wilde Affen leben.

Der Sail Rock selbst, unser Tauchplatz, ist ein einsamer Felsen im Meer, nördlich von Koh Phangan, noch ein ganzes Ende südlich von Koh Tao, ein Ort, an dem mitunter auch Walhaie sein sollen.

Wir haben es bei unserem ersten Tauchgang, der uns in eine Tiefe von 25 Meter führt, aber vor allem mit einer heftigen Gegenströmung zu tun. Doch dafür belohnt uns am Felsen der Anblick von prächtigen Drückerfischen, darunter wahrhaft riesige Exemplare, die den mit Muscheln und Seeigeln übersäten und von einigen Trichterkorallen bewachsenen Unterwasserfelsen zu ihrer Heimat auserkoren haben. Ebenso beheimatet sind hier die Zackenbarsche und die Kaiserfische. Schließlich passiert auch noch ein großer Schwarm von Hornhechten unseren Weg.

Am Nachmittag hat zu unserem zweiten Tauchgang die Strömung etwas nachgelassen. Aber es scheint, als wären mit der Strömung auch die Drückerfische gegangen. Dafür aber sind die Barsche geblieben – und auch noch einige Kaiserfische dazu gekommen. Ganz versteckt in einer Mulde entdecken wir eine größere Krabbe und unmittelbar am Felsen, wie festgewachsen, einige Warzenschnecken.

In 18 Meter Tiefe tauchen wir am Rand des Felsens in einen Kamin, den wir auf der Höhe von 12 Metern wieder verlassen. Ganz in der Nähe befindet sich dazu noch ein Canyon, in dem es sich auf dem Boden ein Roter Schnapper gemütlich gemacht hat, dunkel gefärbt und von einer Größe, dass man ihn gut mit einem Zackenbarsch verwechseln kann.

Durch das Blauwasser geht es zurück zum Tauchboot. Durch das Blauwasser ziehen unendliche Planktonfelder und Schwärme und Babyquallen.

 

Dienstag, 9. Oktober 2007: Bang Kao mit Schmetterlingsgarten und „Buddhas Fußabdruck“, Phang Ka mit der Schlangenfarm, Samui Aquarium, Lamai

 

Es geht wieder in den Süden, diesmal mit einem Taxi, das wir für den Ausflug „gechartert“ haben. Unsere Fahrerin, Ning, 30 Jahre alt, aus dem Norden und ledig, lebt nun mit ihrem Vater auf der Insel, der hier als Bauingenieur arbeitet. Doch sie selbst muss sich ihren Lebensunterhalt offenkundig hart erkämpfen. 22000 Baht zahlt sie jeden Monat an den Eigentümer des Taxis, das sie fährt – Geld, dass erst einmal eingespielt werden muss. In der Nebensaison, also der Zeit, die wir jetzt gerade haben, wäre die Taxifahrerei jedenfalls ein Verlustgeschäft, versichert sie uns durchaus glaubhaft.

Unsere erste Station ist der Schmetterlingsgarten bei Bang Kao im tiefen Süden, ein von einem Netz überspannter tropischer Garten mit „Dschungelpfaden“, künstlichen Wasserfällen – und eben den unzähligen Schmetterlingen. Nur halten sich diese Schmetterlinge momentan meist direkt unterhalb des Netzes auf, da im Garten selbst zu wenig Blüten locken. Aber schließlich bekomme ich dann doch wenigstens einen Schmetterling vor die Kamera.

Dazu gibt es noch einen kleinen Ausstellungsraum mit Schautafeln aufgespießter Schmetterlinge – wobei aber die größten und am meisten ins Auge springenden Exemplare nicht aus der Region, sondern aus den Urwäldern Südamerikas stammen.

Direkt gegenüber dem Schmetterlingsgarten liegt eines der luxuriöseren Strandhotels von Koh Samui, ziemlich weit abgelegen vom üblichen Touristentrubel, aber von den Ausmaßen eines eigenen nicht einmal kleinen Dorfes, von der Anhöhe bis hinunter zum Strand mit zahlreichen Bungalows, mehreren Pool-Anlagen – und schließlich einem Strand, nicht sehr breit, dafür aber mit Palmen, ganz exklusiv für die Gäste der Anlage.

Offensichtlich auch für einheimische Taxifahrer nicht so einfach zu finden: „Buddhas Fußabdruck“, ein in den Granit gemeißelter gigantischer Fußabdruck, bestehend aus einer Vielzahl einzelner Reliefs aus dem Leben des Buddha. Allerdings ist dieser „Fußabdruck“ auch nicht von einem prachtvollen Tempel umgeben, sondern ist nur durch eine einfaches, unscheinbares Häuschen vor der Witterung geschützt, nur über steile, zerbröselnde Stufen, die den Berg hinaufführen, erreichbar.

Auf dem Rückweg entdecken wir unterhalb des „Fußabdrucks“ einen sonderbaren Baum, wie wir ihn hier sonst noch nicht gesehen haben: Ein schlanker, hoher Tropenbaum mit einer absolut glatten Rinde in wunderbarer rot-bräunlicher Maserung – ganz wie ein Edelholz für vornehmste Möbel.

Weiter durch die Landschaft des Südens mit ihren Palmenhainen und kleinen Dörfern, Fischerbooten an den Stränden, an denen vom Tourismus nicht all zu viel zu bemerken ist, fahren wir zur Schlangenfarm von Phang Ka. In einigen Bassins dösen ein paar Krokodile, es gibt zwei Warane, einen Ausstellungsraum mit eingelegten Schlangen – und vor allem die Schlangenshow, zu der es außer uns gerade aber nur ein weitere Touristenfamilie gezogen hat. Geboten wird eine Kobra-Show, wobei die Kobras hier allerdings nicht zur Flöte tanzen, sondern sich zur Musik aus dem Lautsprecher bewegen.

Auf die Kobras folgen die Skorpione: Eine junge Frau lässt ihre Arme, den ganzen Oberkörper mit den Tieren bedecken, nimmt zum Schluss auch eines der giftigen Tiere in den Mund.

Wir treten allmählich den Rückweg an, der uns allerdings zunächst wieder nach Bang Kao, zum dortigen Aquarium neben dem Samui Orchid Resort führt. Allerdings gibt es hier weit mehr als „nur“ das Aquarium. Zunächst kommt man bei seinem Rundgang durch das Zoo-Gelände an den Vogelgehegen vorbei, hier für Papageien, Adler, Tukane, exotische Vögel, die auch alle in einer Show auftreten. Am Faszinierendsten dabei: Die gelehrigen Papageien: An einer Tafel wird eine Rechenaufgabe gestellt, der Papagei pickt die Ziffern von der Stange, die die richtige Lösung ergeben. Der Vogel-Show schließt sich die Tiger-Nummer an, Biber treten auf – und dann erst kommen wir ins Aquarium.

Bei dem Aquarium handelt es sich um eine erstaunlich große Anlage – und in den größten Becken werden sogar ausgewachsene Leopardenhaie und große Rochen gehalten, Fische, die man beim Tauchen kaum noch sieht, ebenso wie die zahlreichen Grauspitzen-Riffhaie, die es allerdings nur als kleine Exemplare gibt. Da stellt sich natürlich die Frage: Was passiert mit diesen Haien, wenn sie größer werden.

Zum Schluss unserer Tour machen wir noch einen Stopp am Strand von  Lamai. Der Strand ist nicht ganz so breit, aber es gibt einige Palmen, und hier ist noch nicht jedes Strandteil auch gleich einem Hotel zugeordnet. Bei den Einheimischen jedenfalls scheint Lamai um einiges beliebter als Chaweng.

 

Mittwoch, 10. Oktober 2007: Koh Tao mit den Tauchplätzen Green Rock und White Rock

 

Mit dem Schnellboot geht es wieder nach Norden, nach Koh Tao, wo wir zunächst die Schnorchler vom Boot lassen, dann wieder hinaus zum Green Rock fahren, den wir nun einmal bei guter Sicht erleben.

Was beim ersten mal als grau-blauer Felsen erschien, entpuppt sich nun als eine bunte Unterwasser-Berglandschaft voller Canyons und Mulden, in denen sich die Fischschwärme tummeln, zunächst ein Schwarm Hornhechte, dann ein riesiger Schwarm kleiner gelber Fische, ein Scharm, der den ganzen Canyon ausfüllt. Dazu gibt es Schwärme von grauen Fledermausfischen , immer wieder Kaiser- und Wimpelfische.

Dann, kurz vor Ende des Tauchganges: Fast an der Oberfläche, jedenfalls ein gutes Stück über uns, gleitet ein Walhai am Green Rock vorbei, ein noch junges Exemplar, kaum fünf Meter lang, aber schon mit zahlreichen hellen Flecken übersät, wohl Muscheln, die an ihm festgewachsen sind. Das Tier bewegt sich ganz ruhig, fast wie ein U-Boot, schlägt einmal mit der Schwanzflosse – und ist dann unserem Blickfeld entschwunden.

Mittagessen im Hafen von Koh Tao: Um den Hafen herum ist ein kleines Örtchen mit Geschäften entstanden und es gibt sogar eine asphaltierte Straße, die ins Innere der Insel zu führen scheint. Links und rechts des Hafen“städtchens“ mit seinem kleinen Strandstehen in Ufernähe zahlreiche Stelzenhäuser.

Unser zweiter Tauchplatz des Tages ist der White Rock, südlich vom Green Rock gelegen, ein sanfter Unterwassergarten, durchsetzt von Felstürmen, die aus dem Boden ragen, mit vielen Kopfkorallen, bewachsen mit Rohrwürmern in fast allen Farben des Regenbogens. Natürlich fallen auch hier wieder die Kaiserfische auf, während wir von den Blaupunktrochen und Muränen, die es hier auch geben sollen, keine entdecken.

Dafür stoßen wir aber, als wir die Felslandschaft schon fast ganz umrundet haben, auf eine Suppenschildkröte, die es sich neben einer Trichterkoralle gemütlich gemacht hat, sich von einem langen, grünen Fisch auf ihrem über einen Meter Durchmesser großen Panzer gerade putzen lässt. Unmittelbar neben der Schildkröte ist ein ebenfalls ziemlich großer und farbenfroher Drückerfisch gerade dabei, die Korallen abzuknabbern.

Ein gelungener Abschluss unseres letzten Tauchganges im Archipel von Koh Samui.

 

Donnerstag, 11. Oktober 2007: Wat Sumret, Thong Krut, Taling Ngam, Nathon

 

Das Wat Sumret, der Tempel des „Marmor-Buddhas“, scheint von Touristen eher selten besucht zu werden. Wir sind wieder im Süden von Koh Samui, und Ning, unsere Taxifahrerin, muss diesmal einen Polizisten nach dem Weg fragen.

Dabei liegt Wat Sumret (oder auch: Samret) ziemlich in der Nähe von Buddhas Fußabdruck, ist der Tempel sogar eine ziemlich große Anlage, zu der auch ein Friedhof, bestehend aus mehreren Reihen von Stupen, den Denkmälern, gehört. Dazu gibt es Wohn- und Wirtschaftsgebäude für die hier lebenden Mönche, einen Tempelbau, der allerdings geschlossen hat – und schließlich den Bau, mit den „marmornen“ Buddha-Figuren, wobei es mir eher scheint, dass die meisten der zahlreichen Buddha-Statuen doch eher aus Kalk oder Gips sein dürften. Zu all den vielen sitzenden Buddhas gesellt sich in diesem Raum, natürlich neben der großen goldenen Buddha-Statue am Kopf, noch ein liegender Buddha, hier „bekleidet“ mit einer orangenen Mönchskutte, die allerdings schon an Altersschwäche leidet und sich allmählich auflöst.

Das ist der Raum, der wohl zu allen Zeiten von den Gläubigen zum Gebet genutzt wird. Und auch Ning, die ohnehin an keiner Buddha-Statue vorbeikommt, ohne sich tief zu verneigen, nutzt die Gelegenheit zum Gebet. Ihr größter Wunsch: Ein eigenes Taxi.

Wir bleiben im Süden, fahren Richtung Thong Krut, zu einer in den Bergen liegenden weißen Stupa, eine beinahe halsbrecherische Fahrt, die unser Taxi nur mit Mühe schafft, weil die Steigung wohl eher für Geländewagen gemacht sein dürfte, keine sonderlich große Tempelanlage, aber hübsch gemacht – mit einer fantastischen Aussicht auf die Südküste und die umliegende Berglandschaft.

Unterhalb dieser Stupa, am Strand, steht eine weitere Pagode – und gleich daneben noch eine Tempelanlage, diese nun in der Form eines Schiffes, umgeben von einem kleinen Tümpel voller Fische. Diese Fische, so Ning, dürfe man keinesfalls essen: Sie gehören zum Tempel und sind damit heilig.

Weiter nördlich, nun an der Westküste bei Taling Ngam, essen wir im Baan Taling Ngam zu Mittag: Ein weitläufiges Luxus-Resort, in dem die Gäste mit einem Elektrowagen vom Eingangsbereich zum Restaurant und zum exklusiven Strand gefahren werden. Denn zum Laufen wären diese Wege schon etwas weit!

Über Nathon, den Haupthafen an der Westküste fahren wir nun zurück Richtung Chaweng.  Nathon soll zwar immer noch der Hauptort der Insel sein, und am Hafen gibt es auch eine breite asphaltierte Straße, um einiges breiter jedenfalls als die Straße in Chaweng – aber dennoch ist es momentan mehr als ruhig. Auch der Hafen ist momentan menschenleer und man sieht auch kaum Schiffe.

Aber immerhin: Als wir in Chaweng ankommen, haben wir nun also zum zweiten mal die gesamte Insel umrundet.

 

Freitag, 12. Oktober 2007: Chaweng

 

Unseren letzten Tag auf Koh Samui verbringen wir ganz und gar am Pool unseres Hotels

 

Samstag, 13. Oktober: Koh Samui – Bangkok

 

Der Abhol-Service morgens kurz nach sechs Uhr klappt einwandfrei – und die Abfertigung am Flughafen läuft reibungslos und zügig.

Über Bangkok liegt, anders als über Koh Samui, eine Glocke von Dunst und Wolken. Allerdings müssen wir den Flughafen auch nicht mehr verlassen, weil am Mittag unsere Maschine nach Frankfurt startet.

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