Israel -  Totes Meer, See Genezareth, Jerusalem, Seite 1

Ein Bokek - Kurstadt zwischen Totem Meer und Negev-Wüste



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Durch die Wüste zum Toten Meer

Klicke auf das BildDer Weg vom Ben-Grurion-Flughafen zum Toten Meer führt über Sodom. Mehr als einige weiße Flecken im gelben Fels sind von der Region, die den Namen der biblischen Stadt trägt, von der Straße aus aber nicht zu sehen. Allerdings: Mit dem biblischen Sodom hat der Ort, der hier irgendwo in der Nähe liegt, auch nichts zu tun. Hier wird lediglich Kalk abgebaut.
Dann markieren Höhenanzeigen an der Straße den Standort, den man gerade passiert, erst 0, dann - 100, schließlich – 200 und – 300. Schließlich liegt das Tote Meer vor uns, rund 400 Meter unter dem Meeresspiegel, eingerahmt von den Felsen des Negev, eine spiegelblanke blaue Fläche, unterteilt aber durch schurgerade schmale Sandbänke in fast gleichmäßige Rechtecke. Bis auf das gegenüberliegende jordanische Ufer scheinen diese Straßen durch das Wasser zu reichen, einem Ufer, an das sich gleich die nächste Wüste anschließt.

Hotels und zwei Einkaufszentren

Klicke auf das BildHier liegt Ein Boqeq, auch Ein Bokek, eine Kurort, der lediglich aus einigen Hotels und zwei kleinen Einkaufszentren besteht.
Hotels wie das Lot-Hotel sind ganz auf Kur- und Gesundheitsgäste ausgerichtet. Auf dem Dach über dem neunten Stockwerk befindet sich das „Natur-Solarium“, unterteilt in eine Abteilung für Männer, eine für Frauen und eine Familienabteilung. Dabei besteht dieses Natursolarium aus nichts als den Liegen, die in den einzelnen Abteilungen aufgestellt und schon am frühen Morgen schon alle belegt sind.
Dazu hat man hier oben auf dem Dach des Lot einen schönen Blick über Ein Boqeq, auf die anderen Hotels entlang der Uferstraße und die Felskette, die sich die Küste entlang zieht, auf das Tote Meer und schließlich auch auf das Gebirge auf der jordanischen Seite.
Direkt mit dem Hotel verbunden ist das Medizinische Zentrum für alle möglichen Haut und Gelenkerkrankungen, ein Zentrum, in dem sowohl die Ärzte wie auch das andere medizinische Personal mehrsprachig sind, was auch eine Behandlung auf Deutsch ermöglicht. Dazu gibt es noch einen Spa- und Fitnessbereich, den man gratis nutzen kann, inklusive der Sauna, des Meerwasser- und des Thermalbeckens. Die medizinischen Massagen, dazu die Moor- und Schwefelpackungen, werden im Medizinischen Zentrum verordnet.
Die beiden Einkaufszentren unterdessen,die „Sky Blue Mall“ und das „Petra“, sind geprägt von Andenkengeschäften und Angeboten von allen möglichen Badesalzen und Shampoos, alle angeblich mit Mineralien aus dem Toten Meer.

Baden im Toten Meer

Akklimatisierung am Toten Meer: Die Lufttemperatur steigt an den Sommernachmittagen auf 41 Grad Celsius, am Himmel ist keine einzige Wolke, doch manchmal bläst ein recht kräftiger Wind sogar die Gummimatten von den Liegen. Abkühlung bringt dieser Wind aber auch nicht, bläst eher heiß ins Gesicht.
Klicke auf das BildEin Gang ins Tote Meer, auch hier durchzogen von langen Sandbänken, die vom Ufer weg bis weit über die Mitte des Sees, scheinbar bis fast an die jordanische Küste führen, bringt keine Abkühlung. Um ins Wasser zu gelangen, muss man dabei zunächst über die Salzablagerung, die sich am Wasserrand gebildet hat, eine Ablagerung, in der sich manchmal auch größere, scharfkantige Salzklumpen finden.
Am Hotelstrand ist der Weg ins Wasser etwas einfacher an den beiden durch Geländer gesicherte Einstiege zu den Pavillons. Hier hält man sich einfach am Geländer fest, sollte dabei schon darauf achten, sich die Hände nicht an den Salzbrocken aufzureißen, die sich immer wieder an den Geländerstangen Klicke auf das Bildbilden. In jedem Fall sollte man langsam laufen – und die Füße nicht einfach hochreißen. Dann zieht es sie nämlich unweigerlich nach oben, und ehe man sich versehen hat, liegt man flach auf dem Rücken, wo man dann oft genug vergeblich versucht, die Balance zu halten.
Angenehm: Das salzhaltige Wasser umgibt die Haut wie ein ätherisches Öl. Unangenehm: Kleine Ritzungen in der Haut brennen fürchterlich. Und kommt man aus dem Wasser wieder heraus, ist man auch nicht unbedingt frisch – aber in jedem Fall reif für eine Süßwasserdusche.


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