Türkei, Iran, Afghanistan - von Istanbul in den Osten, Seite 1

Istanbul rund um den Pudding-Shop und Hagia Sophia - Das Tor zum Osten



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Ein Tag in Istanbul

Unser Hotel in Istanbul hat zwar eine zentrale Lage, ganz in der Nähe von Hagia Sophia und Blauer Mosche, erweist sich jedoch als wahre vor Schmutz starrende Katastrophe! Die Nacht wird entsprechend kurz; wahrscheinlich lag’s am Bett.
Nach dem Frühstück kaufen wir für 210 DM zwei Fahrkarten für den Albarak-Bus nach Kabul. Vier Tage soll die Fahrt dauern, was auch unserer Zeitkalkulation entspricht
Bis zur Abfahrt haben wir noch den ganzen Vormittag und den halben Nachmittag Zeit für Istanbul. Also ist Sightseeing angesagt.

Sightseeing: Hagia Sophia, Topkapi und Pudding-Shop

Als erstes gehen wir natürlich zur Hagia Sophia, bleiben aber nur draußen, weil wir noch weiter ins Topkapi-Museum wollen. Dort stoßen wir auf eine deutsche Reisegruppe aus Bulgarien, der wir uns einfach anschließen. Zum Museum: Viel Schmuck, äußerst wertvoll - und entsprechend gesichert.
Im Pudding Shop, dem Globetrotter-Treff schlechthin, trinken wir noch etwas und gehen noch einmal auf die Toilette. Das wird wohl für lange Zeit das letzte mal gewesen sein. Dann geht es ab in den Bus.

Mit dem Bus zur türkisch-iranischen Grenze

Hinter Istanbul beginnt der Abstieg. Die Dörfer sind verfallen, das Essen wird ungenießbar - und die Toiletten sind nicht mehr zu benutzen. Die anderen Reisenden: ein deutsches Pärchen, ein Amerikaner, jede Menge Franzosen. Die Franzosen wollen weiter nach Nepal.
Die erste Nacht im Bus ist kalt und unbequem.
Am Donnerstagmorgen nehmen zum "Frühstück" einen Tee und eine Zigarette im Bus. Die Toilette an der Haltestelle suche ich gar nicht erst auf - sie ist wahrscheinlich ohnehin nicht zu benutzen. Das Problem, daß es keine benutzbaren Toiletten mehr gibt, macht sich langsam bemerkbar.
Der Stop in Erzerum ist ein glatter Reinfall. Wir stehen an einer Tankstelle, es gibt noch einen Kaffee, die Leute sind unfreundlich - jedenfalls kommt es uns so vor. Einen besonderen Grund, zu uns freundlich zu sein, haben sie allerdings auch nicht: Wir essen nichts, trinken nichts, sind auf der Durchreise und bringen kein Geld.



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