Ägypten und Israel, auf dem Sinai: Eilat, Seite 5

Ein Ausflug nach Eilat, Israels Hafenstadt und Ferienzentrum am Roten Meer



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Über die ägyptisch-israelische Grenze

Der Übergang über die Grenze verläuft erstaunlich unproblematisch: Auf ägyptischer Seite zahlt man zwei Pfund für die Ausreise, durchquert die Sicherheitskontrollen, dann folgen die Sicherheitskontrollen auf israelischer Seite, für uns auch nicht wesentlich strenger – und dann sind wir auch schon an der Passkontrolle. Als wir das Grenzgebiet verlassen wollen, werden wir allerdings noch einmal zurück geschickt. Wir haben zwar erkennbar keinerlei Gepäck bei uns, brauchen aber auf dem Papier der Sicherheitskontrolle auch noch den Stempel, dass wir keine zollpflichtigen Waren mit uns führen.
Dann endlich können wir ins Taxi steigen, lassen uns für 35 Schekel, etwa sieben Euro, ins Zentrum von Eilat bringt.

Vorbei am Hafen an den Strand

Das israelische Feriengebiet reicht wie das ägyptische bis unmittelbar an die Grenze – wobei die Anlagen auf der israelischen Seite allerdings um einiges dezenter wirken, auch nicht an die Strand-, sondern die Landseite der Straße gebaut sind. Nach kurzer Fahrt passieren wir dann den Hafen von Eilat.
In Massen entladen werden japanische Autos, beladen werden die Schiffe mit Salz vom Toten Meer. Unser Taxifahrer macht uns auf – die nicht mehr benutzten – Öltanks aufmerksam. Bis in die 70-er Jahre hatte Israel sein Öl aus dem Iran bezogen – über den Hafen von Eilat.
Klicke auf das BildNach etwa 15 Minuten haben wir das Stadtzentrum, zumindest das, was unser Taxifahrer dafür erklärt, erreicht. Und von der touristischen Logik her ist es auch das Zentrum: Hier stoßen nämlich die Strandpromenade, geprägt von der Silhouette der großen Hotels, und das Einkaufsviertel der Stadt aufeinander.
Auch das Rollfeld des Airports endet an diesem Punkt. Zentraler geht es nun also wirklich nicht mehr.
Der Strand von Eilat ist, gemessen an den Stränden der ägyptischen Touristenorte auf dem Sinai, kaum mehr als eine öffentliche Badeanstalt – doch dafür um einiges lebendiger. Gleich an die Strandpromenade liegt ein Basar, die Geschäfte Klicke auf das Bildan der Promenade demonstrieren internationalen Standard, die luxuriösen Hotels, als erstes das Hilton, hier mit filigraner Fassade, liegen dicht an dicht.
Den Abschluss dieser Hotelparade bildet das „Herods“, ein palastartiger Bau mit Palmen auf dem Dach und auch auf den Balkonen seiner Zimmer.
Eine Mole, von deren Spitze aus man noch einmal über das ganze Panorama dieses kosmopolitischen Fleckens sieht, auf den Strand, auf einige wenige Hochhäuser in der eigentlichen Stadt, auf die Berge und auf die Negev-Wüste, markiert den Grenzpunkt: Bereits nach wenigen hundert Metern Strandleben beginnt das Grenzgebiet zu Jordanien.


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