Editorial - Die neuesten Reiseberichte


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Costa Adeje, Loro-Parque und Teide - Eindrücke aus Teneriffa

Zu den Bildern aus TeneriffaEin Ausflug in den Loro-Parque bei Puerto de la Cruz, in einen der bekanntesten und beliebsten Zoos Europas, eine Tour in den Nationalpark Teide, zum höchsten Berg von Spanien - das gehört fast schon zum "Pflichtprogramm" einer Reise nach Teneriffa. Und dazu gibt es natürlich noch einige Andere Programpunkte, etwa eine Whale-Watching-Exkursion an der Costa Adeje. Hier der Bericht einer einwöchigen Teneriffa-Reise mit Fotos und Videos, (Reisedaten:23. bis 30. Juni 2018)


Gardasee, Verona, Venedig - Eine Reise nach Obertitalien

Zu den Bildern aus OberitalienEine römische Arena und die - vermeintlichen - Häuser von Romeo und Julia in Verona, der Markusplatz mit dem Doganpalast, umgeben von zahllosen Kanälen in Venedig, und schließlich romantische Städte rund um den Gardasee mit verwinkelten Altstadtgassen und Burgen: das sind die Ziele einer klassischen Reise in den Norden Italiens. Hier der Bericht einer einwöchigen Oberitalien-Tour - mit Videos und vielen Fotos. (Reisedaten: 7. bis 12. Mai 2018)


Von Khao Lak in die Andamanensee, zu den Similan- und Surin-Inseln

Zu Reise nach Khao LakIm Mai April endet die Reisesaison in Khao Lak, dem thailändischen Ferienort an der Küste der Andamanensee, wegen der einsetzenden Regenzeit. Doch ab Oktober herrscht wieder Hochbetrieb, vor allem in den vielen Tauchbasen. Denn von Khao Lak geht es nicht nur zu den Surin-Inseln mit dem Morken-Dorf und geschützten Urwäldern, von hier geht es vor allem zu den Similans mit den schönsten Riffen der Welt, Refugium für Schildkröten, Mantas und andere Meeresbewohner. Hier der Reisebericht eines zweiwöchigen Tauchurlaubs in Khao Lak mit Ausflügen zu den Surin- und den Similan-Inseln. (Reisedaten: 3. bis 17. April 2018)

Gran Canaria: Von San Agustin nach Maspalomas, in die Berge und zu den Tauchplätzen

Zur Reise nach Granm CanariaDie Dünen von Maspalomas, das Strandleben am Playa del Ingeles - das ist das, was die meisten Touristen mit der Kanaren-Insel Gran Canaria verbinden. Dazu steht in der Regel auch noch eine Inselrundfahrt in die Berge auf dem Programm. Was dagegen weit weniger wissen: Vor der Küste liegen interssante Tauchgebiete mit Wracks, Höhlen und einer reichen Fischwelt. Hier die Eindrücke einer einwöchigen Reise nach Gran Canaria:  Von San Agustin nach Maspalomas, in die Berge und zu den Tauchplätzen der Kanaren. (Reisedaten: 9. - 16. Oktober 2016)



Phuket und die Andamanensee

Zur Phuket-ReiseDie Insel Phuket gehört zu den zentralen touristischen Zielen von Thailand. Die Altstadt von Phuket wartet mit ihrem portugiesischen Patong ist bekannt für sein Nachtleben. Vor allem sind es aber die Strände an der Andamanensee, die die Urlauber nach Phuket ziehen - und nicht zuletzt die Tauchgründe der naheliegenden kleinen Inseln wie etwa der Phi-Phi-Islands. Hier der Bericht einer zweiwöchigen Tauchreise an den Karon-Beach von Phuket.
(Reisedaten: 9. bis 22. März 2016)


Türkische Ägäis: Antikes über und unter Wasser bei Kusadasi

KusadasiAn den Tauchplätzen vor Kusadasi an der türkischen Ägäis stößt man immer wieder auf die Spuren der Vergangenheit: Scherben antik anmutender Amphoren. Die meisten von denen sind vermutlich nicht ganz so alt, wie es oft den Anschein hat - aber an Land kann man davon ganz in der Nähe der modernen Großstadt durch die Ruinen der antiken Städte Priene, Milet und Didiyama streifen. Hier der Reisebericht von der Ägäis-Küste bei Kusdasi
(Reisedaten: 5. bis 12. Oktober 2015)




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Notiz über das Reisen

Der Reisende schaut am Lagerfeuer in das Gesicht eines seiner abenteuerlichen Begleiter und fühlt sich an einen alten Bekannten aus der Heimat erinnert.
Das ist die Ausgangssituation meiner Lieblings-Reisereportage: "Tigerjagd in Afghanistan" von Egon Erwin Kisch.
Erinnert fühlt sich Kisch an einen schüchternen Konkurrenten um die Stelle als Banklehrling, um die er sich viele Jahre zuvor beworben hatte. Der Konkurrent machte damals das Rennen, und Kisch, inzwischen ein berühmter Reporter und Weltreisender, fragt sich nun am Lagerfeuer, was dieser Mensch, inzwischen wahrscheinlich ein leitender, aber biederer Bankangestellter, gerade wohl treiben mag. Die Antwort des Reporters: Wahrscheinlich träumt er davon, einmal ein richtiges Abenteuer zu erleben, zum Beispiel eine Tigerjagd in Afghanistan.
Zu keiner Zeit bin ich mehr gereist als in meiner Kindheit - durch Nord- und Südamerika, durch den Balkan und immer wieder durch die Wüste. Die Bücher Karl Mays weckten das Fernweh in mir. Die Erkenntnis, dass die Geschichten alle erfunden waren, traf mich nicht - schließlich war doch klar gewesen, dass kein Einzelner all diese Abenteuer selbst erlebt haben konnte, und dann gab es ja noch die Reiseberichte von Sven Hedin und anderen Abenteurern, die wirklich an den Orten gewesen sind, über die sie berichteten.
E
her schon fürchtete ich, selbst nie so reisen zu können, wie es die Abenteurer aus früheren Zeiten vermochten, schlicht und ergreifend deshalb, weil es in unserer Zeit keine abenteuerlichen Reisen mehr gibt.
Meine "erste große Reise" - die, ohne Eltern - sollte mich mit einem Freund an die spanische Südküste führen. Wir hatten ein Interrail-Ticket der Deutschen Bundesbahn, das damals, Anfang der 70'er Jahre, knapp über 200 Mark kostete, und das uns einen Monat lang freie Fahrt auf allen europäischen Eisenbahnen gewährte, und dazu im Kopf das Buch von James A. Michener "Die Kinder von Torremolinos" über unbeschwertes Hippie-Leben unter südlicher Sonne.
Die Hotelburgen von Malaga belehrten uns innerhalb einer halben Stunde: Wir stiegen wieder in den Zug, fuhren weiter nach Algeciras, setzen über nach Ceuta - und passierten am nächsten Tag die Grenze in eine für mich damals unbekannte Welt: Aus dem geplanten einmonatigen Spanien-Urlaub wurde eine Zwei-Monate-Tour durch Marokko.
Ferien in den Urlauber-Ghettos und Strand-Clubs wurden mir so zum Gräuel - bis ich denn später auch deren Bequemlichkeit entdeckte. Reisen abseits der ausgefahrenen Wege, entdecken, was andere vielleicht noch nicht entdeckt haben und denen dann davon zu berichten, Ermunterung zum Erlebnis bieten - das ist für mich der Sinn einer Reise, auch dann, wenn es nicht unbedingt so abenteuerlich zugeht wie in den großen Entdeckergeschichten.
Mit offenen Augen geht das Entdecken übrigens sogar an den Orten, an denen sich die Besucherströme auf die Füße treten. Es ist dort allerdings ungleich schwerer. Wichtig ist schließlich nicht, auf das absolut Neue zu stoßen:
Wichtig ist, für sich selbst auf das Neue zu stoßen, egal, wie viele andere es schon kennen. Schließlich sieht auch das Bekannte jeder mit seinen eigenen Augen.

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