Editorial - Die neuesten Reiseberichte

Phuket und die Andamanensee

Zur Phuket-ReiseDie Insel Phuket gehört zu den zentralen touristischen Zielen von Thailand. Die Altstadt von Phuket wartet mit ihrem portugiesischen Patong ist bekannt für sein Nachtleben. Vor allem sind es aber die Strände an der Andamanensee, die die Urlauber nach Phuket ziehen - und nicht zuletzt die Tauchgründe der naheliegenden kleinen Inseln wie etwa der Phi-Phi-Islands. Hier der Bericht einer zweiwöchigen Tauchreise an den Karon-Beach von Phuket.
(Reisedaten: 9. bis 22. März 2016)



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Türkische Ägäis: Antikes über und unter Wasser bei Kusadasi

KusadasiAn den Tauchplätzen vor Kusadasi an der türkischen Ägäis stößt man immer wieder auf die Spuren der Vergangenheit: Scherben antik anmutender Amphoren. Die meisten von denen sind vermutlich nicht ganz so alt, wie es oft den Anschein hat - aber an Land kann man davon ganz in der Nähe der modernen Großstadt durch die Ruinen der antiken Städte Priene, Milet und Didiyama streifen. Hier der Reisebericht von der Ägäis-Küste bei Kusdasi
(Reisedaten: 5. bis 12. Oktober 2015)



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Griechenland, Samos: Tauch-Urlaub mit Insel-Rundfahrt

SamosSamos im Spätsommer: Die Saison nähert sich ihrem Ende, in den kleinen Touristen-Zentren von Samos-Stadt, Pythogórió oder Kakkari leeren sich Hotels und Restaurants. Dafür erlebt man die Sehenswürdigkeiten wie den Hera-Tempel, in der Antike der größte Tempel für die Göttin, die Mönchs-Klöster nun ohne die Urlauber-Ströme. Und Kerveli, ein kleiner Ort in einer Bucht an der Ost-Küste, wird zum Ausgangspunkt für Tauch-Exkursionen. Hier die Berichte aus Kerveli, Samos-Stadt, Pythagórió und von einer Insel-Tour.  (Reisedaten: 1. bis 8. September 2015)

Lissabon: Rund um den Rossio, am Tejo und in Sintra

lisboaDie portugiesische Hauptstadt im Sommer: Trotz der Hitze sind die Straßen rund um den Rossio, den Hauptplatz der Altstadt, voll von Menschen, vor allem von Besuchern. Zum Baden geht es an die Costa Estoril, in die innerhalb einer halben Stunde mit der Regionalbahn erreichbaren Badeorte Cascais und Estoril - und wer es doch lieber etwas kühler mag, fährt in das 20 Kilometer entfernte Bergstädtchen Sintra, einst Sommerresidenz der portugiesischen Könige und des Adels. Hier die Berichte aus Lissabon, Cascais, Estoril und Sintra. (Reisedaten: 28. Juni bis 2. Juli 2015)


Dominikanische Republik: Weiße Strände, Wracks und Rochen

bayahibeUnter den Touristenregionen der Dominikanischen Republik zählt die Region von Bayahibe zu den Newcomern. Dennoch: Mit Orten wie Dominicus sind auch bereits komplette Ferienorte entstanden - mit Stränden und Tauchrevieren, die zu den besten des Landes zählen und Ausflugszielen wie den Inseln Catalina und Saona, Ausflugszielen wie dem Rio Chavon sowie den Provinzstädten La Romana und Higüey. Hier die Berichte aus der Dominikanischen Republik rund um Bayahibe und Dominicus.
(Reisedaten: 2. bis 16. April 2015)


Türkei: Eindrücke aus Side und Umgebung

sideEindrücke eines einwöchigen Urlaubs in der Region von Side an der türkischen Riviera: Wasserfälle in versteckten Canyons, ein grünlich schimmernder Stausee, eine kilometerlange Strandpromenade entlang einer Bucht -  und eine osmanische Altstadt, errichtet auf und zwischen den Ruinen einer antiken Hafenstadt aus der Zeit der Griechen und Römer: Hier die Berichte aus der Region des Ferienortes Side.
(Reisedaten: 4. bis 11. Oktober 2014)



Notiz über das Reisen

Der Reisende schaut am Lagerfeuer in das Gesicht eines seiner abenteuerlichen Begleiter und fühlt sich an einen alten Bekannten aus der Heimat erinnert.
Das ist die Ausgangssituation meiner Lieblings-Reisereportage: "Tigerjagd in Afghanistan" von Egon Erwin Kisch.
Erinnert fühlt sich Kisch an einen schüchternen Konkurrenten um die Stelle als Banklehrling, um die er sich viele Jahre zuvor beworben hatte. Der Konkurrent machte damals das Rennen, und Kisch, inzwischen ein berühmter Reporter und Weltreisender, fragt sich nun am Lagerfeuer, was dieser Mensch, inzwischen wahrscheinlich ein leitender, aber biederer Bankangestellter, gerade wohl treiben mag. Die Antwort des Reporters: Wahrscheinlich träumt er davon, einmal ein richtiges Abenteuer zu erleben, zum Beispiel eine Tigerjagd in Afghanistan.
Zu keiner Zeit bin ich mehr gereist als in meiner Kindheit - durch Nord- und Südamerika, durch den Balkan und immer wieder durch die Wüste. Die Bücher Karl Mays weckten das Fernweh in mir. Die Erkenntnis, dass die Geschichten alle erfunden waren, traf mich nicht - schließlich war doch klar gewesen, dass kein Einzelner all diese Abenteuer selbst erlebt haben konnte, und dann gab es ja noch die Reiseberichte von Sven Hedin und anderen Abenteurern, die wirklich an den Orten gewesen sind, über die sie berichteten.
E
her schon fürchtete ich, selbst nie so reisen zu können, wie es die Abenteurer aus früheren Zeiten vermochten, schlicht und ergreifend deshalb, weil es in unserer Zeit keine abenteuerlichen Reisen mehr gibt.
Meine "erste große Reise" - die, ohne Eltern - sollte mich mit einem Freund an die spanische Südküste führen. Wir hatten ein Interrail-Ticket der Deutschen Bundesbahn, das damals, Anfang der 70'er Jahre, knapp über 200 Mark kostete, und das uns einen Monat lang freie Fahrt auf allen europäischen Eisenbahnen gewährte, und dazu im Kopf das Buch von James A. Michener "Die Kinder von Torremolinos" über unbeschwertes Hippie-Leben unter südlicher Sonne.
Die Hotelburgen von Malaga belehrten uns innerhalb einer halben Stunde: Wir stiegen wieder in den Zug, fuhren weiter nach Algeciras, setzen über nach Ceuta - und passierten am nächsten Tag die Grenze in eine für mich damals unbekannte Welt: Aus dem geplanten einmonatigen Spanien-Urlaub wurde eine Zwei-Monate-Tour durch Marokko.
Ferien in den Urlauber-Ghettos und Strand-Clubs wurden mir so zum Gräuel - bis ich denn später auch deren Bequemlichkeit entdeckte. Reisen abseits der ausgefahrenen Wege, entdecken, was andere vielleicht noch nicht entdeckt haben und denen dann davon zu berichten, Ermunterung zum Erlebnis bieten - das ist für mich der Sinn einer Reise, auch dann, wenn es nicht unbedingt so abenteuerlich zugeht wie in den großen Entdeckergeschichten.
Mit offenen Augen geht das Entdecken übrigens sogar an den Orten, an denen sich die Besucherströme auf die Füße treten. Es ist dort allerdings ungleich schwerer. Wichtig ist schließlich nicht, auf das absolut Neue zu stoßen:
Wichtig ist, für sich selbst auf das Neue zu stoßen, egal, wie viele andere es schon kennen. Schließlich sieht auch das Bekannte jeder mit seinen eigenen Augen.


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